Wende nach Müll-Ärger bei Abi-Feier in Winhöring

"Als unsere Mitarbeiter zum Aufräumen kamen, gab's eine Überraschung..."

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So vermüllt war die Moll-Lacke in Winhöring am Sonntag, wie Fotos unseres Lesers zeigen. Doch es gab eine positive Wendung, wie Verbund-Pressesprecher Wolfgang Syrowatka zu berichten weiß.
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Winhöring - Wieder einmal verdreckten am Sonntag Feiernde die Moll-Lacke. Doch es gab eine Wende zum Guten.

"Am Sonntag war ich an der Moll-Lacke in Winhöring spazieren und musste mit Schrecken feststellen, dass dort eine Feier am Vortag ein regelrechtes Schlachtfeld hinterlassen hatte", berichtete ein Leser unserer Redaktion über Facebook und sendete eine Reihe von Bildern mit, welche die Verwüstung dokumentieren. 

Ständiges Problem

"Leider kommt es fast jedes Jahr an der sogenannten Moll-Lacke nach größeren Feiern, meistens zum Schulabschluss, zu Vermüllungen", berichtet Gemeinde-Geschäftsführer Otto Marchner. "Das Gelände ist Privatbesitz des Betreibers des Innkraftwerks Neuötting, die Verbund Innkraftwerke GmbH. Das Thema Müll an der Moll-Lacke hat uns schon oft beschäftigt." Es sei sogar schon eine Einzäunung diskutiert worden, aber diese wäre zu aufwändig und würde vernünftige Erholungssuchende aussperren. "Es wurde auch schon mehrmals in den weiterführenden Schulen auf ein Aufräumen danach hingewiesen und um Aufmerksamkeit gebeten." Wegsperrungen seien für Kraftfahrzeuge unmittelbar am Zugang vorhanden, aber es könne mit dem Fahrrad zur Moll-Lacke gefahren werden.

Die Gemeinde sei über die Vermüllung informiert und unterstütze im Rahmen ihrer Möglichkeiten den Verbund, habe aber keine Instrumente außer Aufrufe."Appelle nutzen offenbar nichts. Das Umweltbewusstsein der feiernden Schulabgänger ist offenbar nur partiell vorhanden, wenn überhaupt." Die Gemeinde werde nicht den gemeindlichen Bauhof zum Aufräumen einsetzen.

Positive Wendung

Doch es gibt einen Lichtblick, wie Verbund-Pressesprecher Wolfgang Syrowatka berichtet. "Offenbar gab es nach Bekanntwerden dieser Vermüllung einiges an Kritik und Druck in diversen sozialen Netzwerken. Als dann Mitarbeiter von uns am Montag zum Aufräumen eintrafen, gab's eine Überraschung: Auf einmal war alles blitzblank sauber. Ich hoffe nur, dass das auch von den Verursachern selbst ausging."

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