Mehrere hundert tausend Euro Schaden

Nach Hausbrand in Winhöring: Bewohner haben neues Zuhause

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Zwar war das Feuer reltaiv schnell unter Kontrolle, aus dem Dacht hat es aber noch länger geraucht. 
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Winhöring – Nach einem Brand in einem Wohnhaus in Winhöring haben die fünf Bewohner bereits eine neue Unterkunft gefunden.

Ein Bild der Zerstörung: Das Haus in der Oberfeldstraße in Winhöring ist am Dienstag, den 26. November, völlig ausgebrannt. Sowohl im Erd-, als auch im Dachgeschoss haben die Flammen gewütet. Die Ursache ist bislang nicht bekannt. Die Ermittlungen hierzu werden von der Kriminalpolizeistation Mühldorf am Inn übernommen. Der Sachschaden liegt nach ersten Schätzungen im sechsstelligen Bereich.

Das Landratsamt Altötting war Mieter des völlig ausgebrannten Hauses, um dort fünf Asylbewerber, darunter ein Kind, unterzubringen. Drei Nigerianer lebten in dem Haus in der Oberfeldstraße zusammen mit einem Senegalesen und einer Person aus Uganda in einer Wohngemeinschaft. 

Wie die Polizei am Dienstagnachmittag mitteilte, durften die drei Personen, die sich während des Brandes im Haus aufgehalten haben, wohl unverletzt geblieben sein. Sie wurden von den Rettungskräften vor Ort vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht.

Großeinsatz der Feuerwehren in Winhöring

Landratsamt Altötting muss schnell reagieren

Das Haus ist derzeit nicht bewohnbar. Gute Neuigkeiten konnte aber Markus Huber, Pressestelle Landratsamt Altötting, gegenüber innsalzach24.de vermelden: „Alle fünf Bewohner konnten bereits gestern Nachmittag in eine neue Unterkunft gebracht werden. Zwei haben einen anderen Platz in Winhöring erhalten, die restlichen drei haben eine Schlafmöglichkeit in Burgkirchen bekommen.“

Die Einsatzkräfte vor Ort hätten relativ schnell dem Landratsamt Altötting über den Brand informiert. Dort wurde dann schnellstmöglich an einer Lösung gearbeitet und auch gefunden.

Die vier Feuerwehren aus Winhöring, Neuötting, Wald und Töging hatten das Feuer relativ schnell unter Kontrolle. Da eine hohe Rauchentwicklung stattgefunden hat, waren Atemschutzträger im Einsatz, die sich bis zum Brandherd vorgearbeitet hatten. Besonders im Dachgeschoss hat es noch relativ lang geraucht, sodass die Feuerwehrmänner, zunächst mit einem Hubsteiger und später vom Dach aus, das Feuer gelöscht haben.

jz

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