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20 Arbeitsplätze in Gefahr

Solarfirma beantragt Insolvenz

Winhöring/München - Die Green Solar AG aus Winhöring hat Insolvenz beantragt. Wie viele der rund 20 Arbeitsplätze erhalten werden können, ist noch völlig offen.

Die Green Solar AG mit Sitz in Winhöring hat beim Amtsgericht Mühldorf Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt. Am Montag, 27. Januar, bestimmte der zuständige Richter den Münchner Rechtsanwalt und Fachanwalt für Insolvenzrecht, Hanns Pöllmann, zum vorläufigen Insolvenzverwalter. Wie Pöllmann mitteilt, war er in den ergangenen Tagen bereits mit mehreren Mitarbeitern vor Ort, um sich ein Bild der Lage zu machen. "Wie allgemein bekannt, ist das Marktumfeld in der Solarbranche sehr schwierig", so Pöllmann. Man habe jedoch einen geordneten Geschäftsbetrieb vorgefunden. In den kommenden Wochen sollen nun alle in Frage kommenden Sanierungsmöglichkeiten für das mittelständische Unternehmen geprüft werden. Der Geschäftsbetrieb läuft zunächst im bisherigen Umfang weiter. "Wir sind insgesamt zuversichtlich, Teile des Unternehmens sanieren und erhalten zu können", meint Pöllmann.

Die Green Solar AG wurde 2008 gegründet und zählt zu den größten Unternehmen im Bereich Erneuerbare Energien im Landkreis. Das bundesweit tätige Unternehmen bietet seinen Kunden schlüsselfertige Photovoltaikanlagen auf Dächern und Freiflächen an. Es übernimmt dabei die komplette Betreuung des Projekts, von der Planung und Anmeldung über die Projektierung bis zur Montage und Wartung. In Spitzenzeiten beschäftigte die Green Solar AG rund 60 Mitarbeiter. Von der Insolvenz betroffen sind rund 20 Mitarbeiter. Ob beziehungsweise wie viele Arbeitsplätze erhalten werden können, lässt sich zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht feststellen.

Pressemitteilung Rechtsanwaltskanzlei Hanns Pöllmann

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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