Bürgermeister lobt "Willkommenskultur"

Zwei Asylbeauftragte für die Gemeinde

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Winhöring - Die ehrenamtliche Hilfe für Asylbewerber läuft gut in der Gemeinde. Damit das so bleibt, sollen von jetzt an zwei Asylbeauftragte als Mittler agieren.

In Winhöring gibt es 60 Plätze für Asylbewerber, belegt sind davon derzeit gut 50. Bürgermeister Hans Daferner ist mit der Gesamtsituation zufrieden. "Wir haben eine gute Willkommenskultur", lobt der Bürgermeister. Es gebe keine größeren Probleme oder Beschwerden in der Gemeinde. "Die Aufnahme und die Unterstützung ist großartig." So hätten die Bürger beispielsweise sehr viele Fahrräder gespendet.

Dass alles so gut funktioniert, ist auch dem Helferkreis zu verdanken. Die Ehrenamtlichen geben den Asylbewerbern Unterricht und einer von ihnen kümmert sich um die Fahrräder. Dennoch setzt die Gemeinde von nun an zusätzlich auf zwei Asylbeauftragte: die Eheleute Isolde Weißl-Gieler und Josef Weißl. Die beiden sollen ein Bindeglied zwischen dem Gemeinderat und dem Helferkreis sein, erklärt Daferner. Darüber hinaus sollen sie aber auch Ansprechpartner für die Asylbewerber sein, falls Wünsche oder Probleme auftreten. Bislang haben sich die Asylbewerber an den Helferkreis gewandt. "Es ist gut, wenn die Aufgaben auf mehr Köpfe verteilt werden", erklärt der Bürgermeister. Das Ehepaar ist selbst regelmäßig vor Ort, Isolde Weißl-Gieler gibt Deutschunterricht.

Auch die Bürger sollen sich künftig an die Asylbeauftragten wenden können. In Kürze soll es eine Informationsveranstaltung geben, zu der auch die Bevölkerung eingeladen ist. Dort solle besprochen werden, was alles weiterhin organisiert werden müsse, sagt Daferner. Wer aktuell Fragen hat - etwa zum Helferkreis, oder weil er spenden möchte - kann sich fürs Erste an die Gemeinde Winhöring wenden.

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Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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