Tag der offenen Tür im Tierheim

Tierisch viel los in Eisenfelden

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Winhöring - Großen Besuch gab es am Sonntag, 22. September, für die 22 Hunde, 60 Katzen, drei Kaninchen und je zwei Vögel, Rennmäuse und Meerschweinchen im Eisenfeldener Tierheim: Einige hundert Menschen waren beim Tag der offenen Tür dabei.

Es war ein toller Tag für die ganze Familie. Viele Menschen waren mit ihren eigenen Tieren gekommen, hauptsächlich mit Hunden. Schließlich war die große Attraktion des Tages das "Zamperlrennen", an dem in drei Größenklassen insgesamt fast vierzig der "besten Freunde" der Halter teilnahmen. Eingeladen waren aber grundsätzlich alle Zwei- und Vierbeiner, denn bei einem tierischen Gottesdienst am Nachmittag gab es dann auch noch einen Segen für Alle.

Für reichlich Abwechslung hatten sich die Organisatoren vom Tierschutzverein aus den Landkreisen Altötting und Mühldorf am Sonntag so Einiges überlegt. Denn neben den vielen, im Eisenfeldener Tierheim zu findenden Tieren, war mit Hüpfburg, Tombola, Tortenversteigerung, Hunderennen, Zelt, Grill und Musik sowie einem ökumenischen Gottesdienst so richtig was los. Was die Besucher auch sehen konnten, war der bereits durch einen Bauzaun abgetrennte Ort, an dem künftig der Erweiterungsbau des Tierheims für zehn weitere Hundegehege mit Freilaufflächen entstehen soll. "Wir sammeln immer noch Spenden für unseren Anbau, da es vom Freistaat wohl keine Förderung gibt", erklärt die Vereinsvorsitzende Sabine Zallinger. Mehr als die Hälfte der voraussichtlichen Baukosten von rund 500.000 Euro ist allerdings bereits gedeckt.

Dank der vielen ehrenamtlichen Helfer, egal ob sie Kinder schminkten, grillten, Lose verkauften oder den Tierkalender 2020 des Eisenfeldener Tierheims anboten, kann der Tierschutzverein hoffen, den Fehlbetrag noch ein wenig verringert zu haben. "Für weitere Spenden sind wir aber immer offen", sagt Sabine Zallinger, die im Rahmen des Zamperlrennens auch unter großem Applaus Diana Dotzauer verabschiedete, die in den letzten Jahren als Pflegerin für die Tiere da war.

Tag der offenen Tür im Tierheim Eisenfelden

Wer das Tierheim anderweitig unterstützen will, könnte beispielsweise wie Alexander Werner, täglich nach der Arbeit mit den Hunden Gassi gehen: "Zwei der Hunde, mit denen ich in diesem Jahr regelmäßig gegangen bin, sind bereits weitervermittelt", freute sich der Helfer am Tag der offenen Tür. Denn Ziel des Tierheimes ist es zweifellos, die Heimbewohner, die oft als Fundtiere dort eine Zuflucht finden, baldmöglich wieder in die Obhut von Tierliebhabern zu geben.

Peter Becker

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