Nach tragischem Tod von Julia Viellehner

So bewegend nehmen Freunde und Weggefährten Abschied!

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Cesena/Winhöring - Die furchtbare Nachricht vom tragischen Tod von Profi-Triathletin Julia Viellehner hat die Region geschockt. Die Trauer ist riesengroß, zudem gibt es zahlreiche Beileidsbekundungen:

"Viel Kraft den Freunden und der Familie", "Ciao Julia" oder "Ruhe in Frieden": Auf Julia Viellehners Facebook-Seite drücken Sportler und Wegbegleiter ihre Bestürzung über den Tod der Sportlerin aus, die aus Winhöring stammt, in Waldkraiburg lebte und für den TSV Altenmarkt startete. Es wurden weit über 2.000 Kommentare gepostet und der Beitrag inzwischen fast 1.800 Mal in dem sozialen Netzwerk geteilt!

Unendliche Trauer

Triathlet Jürgen Rudolph schreibt: „Es war mir eine Ehre... Wir sehen und am Ziel.“ Eine andere Sportlerin zeigt sich tief bewegt: „Unendlich traurig......ich bin Julia beim Powerman in Zofingen "begegnet", ich weiß noch genau im ersten Jahr war sie bereits auf dem Weg ins Ziel und ich hatte noch fast die ganzen 30km vor mir, ich habe sie angefeuert. Es gibt Menschen, die nimmt man sofort wahr und vergisst sie nicht mehr und so ein Mensch war Julia......du wirst nicht vergessen und wenn ich dieses Jahr wieder in Zofingen starte, werde ich dich mit dabei haben.“ Und ein Jugendfreund: „Mir fehlen die Worte...es ist so wahnsinnig traurig...ich darf Dir einfach nur Danke sagen für eine wahnsinnig tolle gemeinsame Jugendzeit.“ 

Viele Weggefährten posten auch Fotos, die auf gemeinsamen Wettkämpfen mit Julia Viellehner entstanden sind. Zudem sind viele Beileidsbekundungen auch an die Familie von Viellehner gerichtet, für die der Tod von Julia einen weiteren schweren Schicksalsschlag darstellt, nachdem Vater Johann und Bruder Raphael 2014 von einer Bergtour in Neuseeland nicht zurückgekehrt waren. Die beiden starben vermutlich am Mount Cook. "Die arme Mama. In relativ kurzem Zeitabstand den Ehemann und beide Kinder verloren! Das macht unendlich traurig...", schreibt eine Frau. Eine andere: "Mein Beileid, viel Kraft für die Mama, die sehr viel aushalten muss."

Fürchterlicher Radunfall in Italien

Viellehner war am Montag vor einer Woche in Italien auf einer Bergstraße beim Radtraining von einem Lastwagen erfasst und teilweise überrollt worden. Sie wurde daraufhin mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus nach Cesena gebracht, wo sie auf der Intensivstation um ihr Leben rang und diesen Kampf letztlich verlor. 

Zwischenzeitlich gab es spekulative Berichte italienischer Medien, wonach Viellehner nach dem Unfall beide Beine hätten amputiert werden müssen. Dies wollte ihr Trainer und Freund Tom Stecher, der die Öffentlichkeit via Facebook über Julia Viellehners Gesundheitszustand auf dem Laufenden hielt, jedoch nicht bestätigen. Vielmehr zeigte sich Stecher nach der Todesnachricht von der Anteilnahme tief bewegt: "Julia wäre zutiefst gerührt gewesen, wenn sie all eure Nachrichten gesehen und gelesen hätte - dafür DANKE ich euch und haltet sie weiterhin in euren Herzen!"

mw

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