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Nach Tod der Besitzerin aus dem Raum Altötting

Das Tierheim wäre gar nicht gut: Wer hat ein Herz für die Samtpfoten Picasso, Bonnie und Sammy?

Sabine (links oben) starb im August 2022 und musste ihre geliebten Kätzchen zurück lassen. Die Tiere leben noch im Landkreis Altötting und suchen neue Besitzer
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Sabine (links oben) verstarb im August 2022 und musste ihre geliebten Kätzchen zurücklassen. Die suchen jetzt neue Besitzer.

Am 11. August starb Sabine (55) aus dem Landkreis Altötting überraschend und ließ ihre verwaisten „Kinder“ zurück: Drei verschmuste Hauskatzen. Die leben immer noch in der Wohnung. Bald sollen die drei Tierchen neue Besitzer finden, die Erfahrung mit Katzen haben. Wer mag sie adoptieren?

Winhöring - Für Lisa (26) aus der Nähe von Neuötting war ihre Arbeitskollegin Sabine so etwas wie ihre „beste Freundin und zweite Mama“. Sechs Jahre lang arbeiteten beide zusammen in einer Produktionsfirma in der Innsalzach-Region. Am 11. August wurden sie jäh auseinander gerissen - durch eine Krebserkrankung, die überraschend zurückgekommen war. Lisa ist der Tod von Sabine alles andere als egal. Sie fühlt sich als emotionale Erbin und möchte das bewahren, was Sabine am wichtigsten war: ihre drei Hauskatzen, die nun keine Katzen-Mama mehr haben.

„Ich wünsche mir so sehr, dass die Mietzis Picasso (12), Sammy (5) und Bonnie (6) liebevolle neue Besitzer und Halter finden. Das bin ich Sabine schuldig. Sie hat mich in allen Angelegenheiten des Lebens verstanden und ihre Ratschläge waren Gold wert. Sie war immer für mich da“, so Lisa zu innsalzach24.de. Sabine kannte Lisa seit der Kindheit. Sie war unverheiratet und hatte keine eigenen Kinder. Möglicherweise entstand so ihre tiefe Freundschaft zur jüngeren Lisa. Offenbar war Sabine auch ein großer Fan des OVB24-Nachrichtendienstes: „Sie hat jeden Morgen in der Früh die App von innsalzach24.de am Handy aufgemacht und geschaut, was so Neues gibt und mir dann immer alles erzählt“, so Lisa.

Via Facebook startete Lisa einen Aufruf zur Adoption der Katzen von Sabine.

Die aktuelle Situation in der Wohnung von Sabine ist folgendermaßen:

Die drei Samtpfoten leben noch in der Wohnung im Landkreis Altötting, die trotz des Ablebens von Sabine erhalten wird. Sabines Mutter lebt im selben Haus, sie versorgt und füttert die Hauskatzen Sammy, Bonnie und Picasso, so gut sie kann. „Aber lange schafft sie das in ihrem hohen Alter nicht mehr, tut sich auch schwer mit dem Treppensteigen“, weiß Lisa. Während Bonnie und Sammy normale europäische Katzen sind, ist Picasso ein exotischer Maine-Coon-Kater.

Hier ein Video-Porträt der Maine-Coon-Rasse (Quelle: Fressnapf)

Die Katzen sind laut Lisas Aussage hochsensibel und seit sechs Jahren aneinander gewöhnt: „Man darf sie nicht auseinander reißen und sollte im Fall einer Adoption alle drei Tiere nehmen. Sie waren sehr vertraut mit Sabine und brauchen daher eine Eingewöhnungszeit.“ Die Notlösung Tierheim wäre keine gute Idee: „Das überstehen die drei wohl kaum, müssten eventuell sogar eingeschläfert werden“, erzählt Lisa. So weit soll es auf keinen Fall kommen.

Das sollten die neuen Halter von Picasso, Bonnie und Sammy mitbringen

Laut Lisa sollen die drei Katzen weiterhin als Hauskatzen gehalten werden und „sind als Freigänger schlecht geeignet“. Ein neues Zuhause mit großem Grundstück und/oder Garten, in dem sie - geschützt durch einen Zaun - Auslauf haben, wäre allerdings denkbar.

Die drei Katzen sind gepflegt, kastriert und entwurmt. Sie sollten im Idealfall gemeinsam adoptiert werden. Ein Umzug muss behutsam durchgeführt werden und die Tiere brauchen Zeit, sich umzustellen. Am besten wären Katzen-Eltern mit einem Haushalt, in dem keine kleinen Kinder - höchstens größere - leben.

Die neuen Besitzer sollten eher häuslich sein und nicht zu oft wegfahren bzw. die Katzen über einen längeren Zeitraum ganz alleine lassen. Erfahrung mit der Haltung von Hauskatzen ist wünschenswert.

Lisa hat eine spezielle Bitte an die noch-zu-findenden neuen Katzen-Halter

Eigentlich hätte Sabine wegen ihrer schweren Erkrankung eine Kur machen müssen. Diese lehnte sie jedoch ab mit dem Hinweis, dass „meine Kur daheim stattfindet“. Damit meinte sie ihre Katzen, die sie liebkosten und ihr emotionalen Halt gaben. Aufgrund ihres Fürsorgebedürfnisses wollte Sabine nie zu lange von ihrer Wohnung wegbleiben, fuhr selten in den Urlaub und war nur während der Arbeitszeit auswärts.

Lisa hat noch einen besonderen Wunsch an die zukünftigen Besitzer der Tiere: „Die Katzen sind das Einzige, was mir noch geblieben ist von Sabine und deswegen möchte ich sie regelmäßig sehen.“ Einmal im Monat ungefähr. In jedem Fall wird so das Andenken an ihre Freundin und Arbeitskollegin bewahrt.

So können Interessenten Kontakt aufnehmen, falls sie die Katzen aufnehmen möchten

Wer ernsthaftes Interesse daran hat, Picasso, Sammy und Bonnie kennenzulernen und zu adoptieren, soll sich bei Lisa Dobler melden: E-Mail: doblerlisa@gmx.de oder Mobil: 0151 112 119 96

-rok-

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