Nach schrecklichem Unfall in Italien

Laut Medienberichten: Beinamputation bei Julia Viellehner!

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Cesena/Winhöring - Laut Berichten italienischer Medien sollen sich die behandelnden Ärzte in Cesena gezwungen gesehen haben, der Winhöringer Sportlerin beide Beine zu amputieren.

Wie unter anderem Forli Today und der Corriere Romagna berichten, hätten sich die behandelnden Ärzte in Cesena gezwungen gesehen, der Winhöringer Sportlerin beide Beine zu amputieren. Dies sei notwendig gewesen, um ihr Leben zu retten, so der Corriere. Der Kampf um das Leben der Sportlerin gehe dennoch weiter, so die Zeitung.

Eine Bestätigung von offizieller Seite gibt es dafür noch nicht. In einer Stellungnahme auf Facebook am Samstagvormittag schrieb ihr Trainer Tom Stecher: "Sie hat bei dem Umfall viele und schwere Verletzungen erlitten. Ihr Zustand ist für die Umstände weiterhin stabil. Eine Prognose über den weiteren Verlauf kann zu diesem Zeitpunkt allerdings nicht abgegeben werden. Geht alles gut, steht sie auch irgend wann wieder an der Startlinie!"

Weiterhin schreibt er "Informationen über Julias Verletzungen oder durchgeführte Behandlungen sind rein spekulativ!" und bezieht sich damit möglicherweise auf die italienischen Medienberichte. Gleichzeitig dementiert Stecher diese jedoch nicht. Unter dem schon vielfach geposteten Facebook-Post drücken zahllose Menschen auf Deutsch und Italienisch ihr Mitgefühl aus und schicken Genesungswünsche. 

Viellehner war am Montagmittag in Italien auf einer Bergstraße beim Radtraining von einem Lastwagen erfasst und teilweise überrollt worden. Sie wurde daraufhin mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus nach Cesena gebracht, wo sie seither auf der Intensivstation liegt. Auf derselben Station wird auch der amerikanische Ex-Moto-GP-Weltmeister Nicky Hayden behandelt. Er wurde am Mittwoch, ebenfalls auf einer Fahrradtour in Cesena, von einem Auto erfasst.

Julia Viellehner hatte bereits im Jahr 2014 einen schweren Schicksalsschlag verkraften müssen, als ihr Vater und ihr Bruder von einer Bergtour in Neuseeland nicht zurückkehrten. Vermutlich starben die beiden am Mount Cook.

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