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Bürgermeister Krebes spricht sich dagegen aus

Doch keine Bombensuche in Töging

Töging - Weil keine konkrete Gefahr besteht, will die Stadt derzeit nicht nach einem mutmaßlichen Blindgänger suchen. Gibt es die Fliegerbombe überhaupt?

In der Stadtratssitzung am gestrigen Mittwoch hat Bürgermeister Horst Krebes davon Abstand genommen, auf einem Grundstück im Töginger Ortsteil Hubmühle nach einem mutmaßlichen Blindgänger zu suchen. Ein Zeitzeuge hatte schon vor rund einem halben Jahr der Stadtverwaltung berichtet, dass im Herbst 1944 eine Fliegerbombe der Alliierten niedergegangen sei ohne zu explodieren. Vor dem Hintergrund der Explosion eines Blindgängers in Euskirchen hatte der Bürgermeister angekündigt, nach der Fliegenbombe suchen zu lassen.

Gibt es den Blindgänger überhaupt?

"Momentan wird nichts unternommen", erklärte nun aber Werner Huber, Hauptamtsleiter der Stadt, auf Anfrage unserer Redaktion. Der mutmaßliche Blindgänger liege auf Privatgrund und der Grundstückseigentümer habe erklärt, es liege keine Gefahr vor. Eine Einschätzung, die der Eigentümer mit der Stadt teilt: "Es liegt keine konkrete Gefahr vor. Dort soll nichts gebaut, nichts umgegraben werden", so Huber.

Zudem sei fraglich, ob dort überhaupt ein Blindgänger liegt. Kommandos der Wehrmacht hätten regelmäßig Gebiete von Blindgängern geräumt, erläutert Huber. Für diese These spricht, dass die Töginger Fliegerbombe dem Zeitzeugen zufolge sehr oberflächlich gelegen haben soll.

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa (Symbolbild)

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