Trinkwasser Thema beim SPD-Frühschoppen

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Töging - Bei Weißwurst und Brezen besprach der SPD-Ortsvorstand die aktuelle politische Lage. Thema war insbesondere das Privatisierungsvorhaben des Trinkwassers:

50 Gäste konnte SPD-Ortsvereinsvorsitzender Bastian Höcketstaller beim SPD-Frühschoppen im Gasthaus Müllerbräu begrüßen. Darunter MdB Bärbel Kofler, Bundestagskandidatin Annette Heidrich sowie die beiden Landtagskandidaten Günter Zellner und Mühldorfs Bürgermeister Günther Knoblauch.

Alle vier läuteten mit einem kurzen Statement das Wahljahr 2013 ein. Gerade Günther Knoblauch und Günter Zellner führten die wichtige Diskussion um die Privatisierung des Trinkwassers an. Es könne und dürfe nicht sein, dass das wichtigste Gut in private Hände falle. Wenn heute so getan werde, als hätte keiner was gewusst, dann muss man doch deutlich sagen, dass die Gesetzesentwürfe der EU nicht aus heiterem Himmel kommen, sondern von den Abgeordneten diskutiert werden und auch von den Regierungen der Mitgliedsländer eingebracht werden. „Entweder hat Merkel ihre Leute nicht im Griff, oder sie wusste Bescheid und will die Privatisierung unseres Trinkwassers“, waren sich beide einig.

In Bezug auf die Stromdiskussion sagte Zellner: „Der Bayerische Ministerpräsident könnte mit seinen ständigen Richtungswechseln mehr Strom erzeugen, als die gesamten Windparks der Bundesrepublik. Dynamo-Horst könnte durch seine immer schneller werdenden Richtungswechsel ganz bayern kostenlos mit Strom versorgen.“

Eine echte Überraschung sei dem SPD-Ortsverein gelungen, so die Gäste des Frühschoppens. Manche Besucher bezeichneten es gar als Coup, dass Werner Noske ins Rennen um das Bürgermeisteramt geschickt werden soll.

Im Hinblick auf die ständigen Presseerklärungen der CSU sagten Vertreter der SPD-Fraktion, man müsse sich schon wundern, wie überrascht der CSU-Fraktionssprecher sich da hinstelle, sei er doch Mitte Dezember mit am Tisch gesessen, als die Vorgehensweise mit anschließenden Gesprächen des Bürgermeisters über die Alternativen zum Töginger Wasserschutzgebiet gemeinsam vereinbart wurde. Entweder er solle den beginnenden Gedächtnisverlust untersuchen lassen, oder endlich mal die Wahrheit sagen, dass er bei vielen Entscheidungen und Vereinbarungen am Tisch sitzt und im Nachhinein sagt „mein Name ist Hase, ich weiß von nichts.“

Pressemeldung SPD Ortsvorstand Töging

Rubriklistenbild: © pa

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