"Das ist peinliches Parteigeplänkel!"

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Töging - „Er hat seine Leute nicht mehr so im Griff wie vielleicht in früheren Jahren." Diesen Vorwurf machte Dr. Tobias Windhorst, CSU-Fraktionssprecher im Stadtrat, Bürgermeister Horst Krebes.

Die SPD sei sich permanent uneinig, das mache die Arbeit im Stadtrat schwer, sei aber für die CSU von Vorteil. Die Unentschlossenheit der Sozialdemokraten sei nicht zuletzt auf Bürgermeister Horst Krebes zurückzuführen. Als Stichworte nannte Dr. Tobias Windhorst, CSU-Fraktionssprecher im Stadtrat, den Bau des Logistikzentrums und die Töginger Wasserversorgung. „Er hat seine Leute nicht mehr so im Griff wie vielleicht in früheren Jahren" und "Ich sehe Zeichen eines geschwächten Bürgermeisters." - so wetterte Windhorst in der Jahreshauptversammlung des CSU-Ortsvereins gegen den Bürgermeister.

"Ich halte das für Parteigeplänkel und nehme es nicht ernst", bezieht Krebes Stellung. Im Stadtrat gebe es ohnehin keine Opposition, sondern es handle sich um ein Selbstverwaltungsorgan. "Wenn die Partei einstimmig für etwas ist, wird ihr Fraktionszwang vorgeworfen, gehen die Meinungen auseinander, ist es auch nicht richtig", stellt Krebes fest. Die SPD akzeptiere unterschiedliche Meinungen und das sei auch in Ordnung.

Zum Vorwurf gegen seine Person meint der Bürgermeister: "Ich fühle mich nicht geschwächt und weiß auch nicht, was Herr Windhorst damit meint. Das ist eigentlich sehr peinlich für ihn."

Anette Mrugala

Rubriklistenbild: © CSU/SPD Töging

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