Bauausschuss Töging

20 Quadratmeter Werbefäche: Stadt gibt ihren Segen!

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Töging – „Ob da jetzt ein Plakat mehr oder weniger in der Stadt hängt – wen interessiert das schon?“, könnte man meinen. Ganz so einfach ist das aber nicht, gerade wenn es um beleuchtete Plakatanschlagtafeln von rund 10 Quadratmetern geht. Das ist dann ein Bauvorhaben und muss beantragt werden.

Gleich zwei sogenannte „beleuchtete Plakatanschlagtafeln“ werden wohl demnächst in der Erhartinger Straße in Töging die Botschaften verbreiten, die sich die Werbewirtschaft halt so ausdenkt. Dafür stehen dann jeweils rund 10 Quadratmeter zur Verfügung. Der Bauausschuss der Stadt hat am Donnerstagabend der Anbringung dieser Tafeln das gemeindliche Einvernehmen erteilt.

Erhartinger Straße 49 in Töging: Hier werden wohl demnächst zwei beleuchtete Plakatanschlagtagtafeln Werbebotschaften überbringen.

Das Bauvorhaben befindet sich innerhalb eines im Zusammenhang bebauten Ortsteils und fügt sich in die Eigenart der näheren Umgebung (allgemeines Wohngebiet - § 4 BauNVO (WA)) ein“. So heißt es unter anderem in der Abwägung. 

  • Das Ortsbild werde nicht beeinträchtigt, 
  • ebenso wie keine schädlichen Auswirkungen zu erwarten seien.

Plakate überbringen Botschaften

Schon im antiken Rom gab soll es so etwas wie Plakatwände gegeben haben. Die sind allerdings mehr mit den heutigen gemeindlichen Anschlagtafeln zu vergleichen. Gesetze und öffentliche Bekanntmachungen hat man dort angeschlagen. Erste Bildplakate mit werblichem Inhalt soll es ab dem 16. Jahrhundert gegeben haben. Freilich hat sich dieser verändert. Von „Soldaten anwerben“ bis zum neuen – sagen wir einfach beispielhaft – Auto: Plakate überbringen Botschaften.

Vom Sender zum Empfänger

Anders als beim Brief beziehungsweise der Postwurfsendung – hier geht es schließlich um Werbung – ist der Empfänger schwer auszumachen. Es sind viele. Was sie mit den Botschaften anfangen bleibt natürlich ihnen überlassen.

Rubriklistenbild: © picture-alliance / dpa

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