Neue Kletterwand für die Naturfreunde

Wohin kraxelt Bürgermeister Windhorst?

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Die neue mobile Kletterwand besteht aus vier Modulen. Zwei davon präsentierten die Naturfreunde am Dienstag vor dem Rathaus Bürgermeister Dr. Tobias Windhorst (rechts) und Thomas Pawelka von der Sparda-Bank
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Töging - Nein, am Töginger Rathaus wird nicht neuerdings geklettert. Die Naturfreunde Töging haben lediglich ihre jüngste Errungenschaft präsentiert: eine mobile Kletterwand.

Die Naturfreunde Töging sind um eine Errungenschaft reicher: Der Verein verfügt neuerdings über eine eigene mobile Kletterwand. Die Wand besteht aus vier Modulen, die zusammengesetzt fünf Meter hoch und zweieinhalb Meter breit sind. Vor dem Töginger Rathaus hat Gerd Koch von den Naturfreunden die neue Kletterwand Bürgermeister Dr. Tobias Windhorst präsentiert.

"Eine mobile Kletterwand für die Stadt"

"Unsere Intention war eine mobile Kletterwand für die Stadt Töging", sagte Koch. Die Kletterwand soll ausdrücklich allen zugute kommen und wird jährlich bei mindestens fünf Festen wie etwa dem Stadtfest und dem Piratenfest eingesetzt werden. Auch früher wurde auf dem Stadtfest schon gekraxelt, damals kam aber eine geliehene Wand zum Einsatz, die erst nach Töging geholt werden musste. Mit einer eigenen Kletterwand sind die Naturfreunde viel flexibler und können öfter als früher die Töginger zum Kraxeln einladen. "Das ist auch für die Stadt sehr schön", lobte Bürgermeister Windhorst.

Von links: Thomas Pawelka, Gerd Koch von den Naturfreunden und Dr. Tobias Windhorst

Auch andere Vereine sollen in den Genuss der Kletterwand kommen. Die Naturfreunde wollen sie bei Bedarf gegen einen geringen Unkostenbeitrag zur Verfügung stellen. "Unsere Intention ist es, dass wir junge Leute zum Klettersport bringen", sagte Koch. Eine Konkurrenz zu den großen Kletterhallen in Burghausen und Waldkraiburg soll die Wand nicht sein. Vielmehr ist sie als Ergänzung gedacht. "Es kommt einem breiten Publikum zugute, das mal reinschnuppern möchte", so Koch.

Die mobile Kletterwand der Naturfreunde Töging

Die Kletterwand haben die Naturfreunde selbst zusammengebaut, Hilfe gab's dabei von der Firma Baierl und Demmelhuber. Insgesamt belaufen sich die Kosten für die Kletterwand auf rund 5000 Euro. Es gab Spenden von privater Seite, 500 Euro von der Stadt und 1500 Euro von der Sparda-Bank. "Uns ist wichtig, dass bei den Vereinen immer sehr viel Ehrenamt dahinter steht. Das kann man gar nicht groß genug wertschätzen", sagte Thomas Pawelka, Geschäftsstellenleiter der Sparda-Bank in Mühldorf.

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