Windhorst setzt sich im ersten Wahlgang durch

Windhorst: "Das war ein echter Hammer"

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Dr. Tobias Windhorst (CSU) hat seine beiden Mitbewerber Werner Noske (SPD) und Alexander Wittmann (Freie Wähler) schon im ersten Wahlgang klar hinter sich gelassen.

Töging - Sensationell hat sich Dr. Tobias Windhorst schon im ersten Wahlgang durchgesetzt. Der CSU-Politiker möchte der "intransparenten Politik" ein Ende bereiten.

Spricht man Dr. Tobias Windhorst am Tag nach der Wahl auf seinen Sieg an, wirkt er schlicht und ergreifend noch immer etwas baff. Schon im ersten Wahlgang hat sich der CSU-Politiker gegen seine Mitbewerber Werner Noske (SPD) und Alexander Wittmann (Freie Wähler) durchgesetzt, und das auch noch mehr als deutlich mit 62 Prozent der Stimmen. "Das war ein in dieser Höhe völlig unerwarteter und sensationeller Sieg", erzählt Windhorst. Eigentlich war man von einer Stichwahl ausgegangen und im Falle eines Siegs im ersten Wahlgang hätte man zumindest ein knapperes Ergebnis erwartet. "Das war ein echter Hammer. Ich hab's noch gar nicht so richtig verstanden." Windhorst wird nun der erste CSU-Bürgermeister überhaupt in Töging.

"Das war eine geschlossene Mannschaftsleistung"

An seinem Erfolg hätten mehrere Punkte mitgewirkt, erklärt Windhorst. Zum einen war der CSU-Politiker der einzige Kandidat, der bereits im Stadtrat saß. "Ich war schon im Stadtrat, habe hier gearbeitet. Die Menschen haben das honoriert", so Windhorst. Außerdem habe man innerhalb der CSU an einem Strang gezogen, für Windhorst war der Wahlkampf "eine geschlossene Mannschaftsleistung".

Diese Mannschaftsleistung bescherte der CSU auch gleich noch ein hervorragendes Ergebnis bei der Stadtratswahl. In dem Gremium wird die Union künftig die Mehrheit der Sitze stellen. Mithilfe der Stadtratsmehrheit möchte Windhorst die ihm wichtigen Themen voranbringen, zuvorderst sind dies die Wasserversorgung und der Neubau der Turnhalle an der Cornelius-Schule. Grundsätzlich herrsche bei diesen Themen aber in weiten Teilen Konsens im Stadtrat, so Windhorst.

"Ich bin ein Bürgermeister für alle Bürger"

Angesichts des doppelten Wahlsiegs bei der Bürgermeister- und Stadtratswahl möchte der CSU-Politiker aber keinesfalls triumphierend auf den politischen Gegner herabblicken. "Das ist eine Typ-Frage. Ich bin nicht derjenige, der als großer Triumphator durch Töging läuft", sagt Windhorst. "Ich will unsere Stadt voranbringen, gemeinsam mit allen. Ich bin ein Bürgermeister für alle Bürger." Mit den Wechsel im Bürgermeisteramt soll auch ein neuer Politikstil Einzug in die Stadt halten. "Die manchmal herablassende Art und die intransparente Politik in manchen Punkten - das wollen die Menschen einfach nicht mehr", ist Windhorst überzeugt.

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