Unterricht uneingeschränkt möglich 

Wasserschaden an Comenius-Schule: 50.000 Euro, Ursache unklar 

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Töging - Als ob ein Wasserschaden nicht schon schlimm genug wäre: An der Comenius-Grund- und Mittelschule ist der Zeitpunkt zu Beginn der ersten Schulwoche des Schuljahres 2017/18 denkbar ungünstig. Die genauen Details zu dem Fall von der Stadt Töging am Inn:

Vorweg: Das Ausmaß des Unglücks halte sich in Grenzen. Der Unterricht für die Kinder sei uneingeschränkt in Ausweichräumen möglich, die Schule habe die ganze Sache im Griff. Trocknungsmaschinen beseitigen die Nässe peu à peu. Das erklärt Werner Huber, Hauptamtsleiter der Stadtverwaltung Töging, gegenüber innsalzach24.de. 

"Der Wasserschaden geschah bereits Anfang August", schildert Huber. "Das Problem ist, dass wir die Ursache nicht genau kennen." Fakt aber sei, dass im August die Straße vor der Comenius-Schule umgebaut und in dieser Zeit die Wasserleitungen kurzzeitig abgedreht wurden. 

Huber weiter: "Genau zu der Zeit, so vermuten wir, muss wohl jemand in der Schule einen Wasserhahn aufgedreht haben, es kam aber aufgrund der abgestellten Leitungen kein Strahl. Der oder die Unbekannten haben dann wohl vergessen, den Hahn wieder zuzudrehen und als die Hauptleitung wieder angestellt wurde, kam es zur unvermeidlichen Überschwemmung.

Da das Schlammassel in der Ferienzeit geschah sei es nicht sofort erkannt und entdeckt worden. Der Schaden beträgt schätzungsweise 50.000 Euro.  

mb

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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