Aus dem Töginger Stadtrat

Trotz enormer Überschüsse: Abwassergebühr wird nicht gesenkt

Töging – Vorerst gibt es keine Senkung der Abwassergebühren. Das hat der Stadtrat beschlossen. Vorangegangen war eine leidenschaftliche Diskussion.

Auch wenn seitens aller Fraktionen in der Sache leidenschaftlich diskutiert wurde: Nachdem Bürgermeister Windhorst die neue Abwasserkalkulation bis Ende 2022 vorgestellt hatte, waren sich am Ende alle einig, dass die Gebühr von 2,88 Euro pro Kubikmeter vorerst unverändert bleiben soll. Zwar hat es in den letzten drei Jahren teils deutliche Überschüsse von bis zu 120.000 Euro pro Jahr gegeben, „aber wir schleppen seit 2013 Schulden in Höhe von 157.000 Euro mit“, betonte Windhorst.

Keine Senkung trotz enormer Überschüsse 2017

Grund für die guten Zahlen in den vergangen drei Jahren sei unter Anderem ein neues Gebläse, das den Stromverbrauch der vor 10 Jahren erweiterten Anlage deutlich gesenkt habe. Tögings Dritter Bürgermeister Günter Zellner findet aber, dass man vor dem Hintergrund der Überschüsse (insbesondere 2017) schon über eine Gebührensenkung nachdenken müsse. „Wir können die Bürger nicht dauerhaft derart überbelasten!“, so Zellner.

pbj/rw

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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