Themen aus dem Bauausschuss

Mobilfunkanlage auf dem Töginger Feuerwehrturm wird erneuert

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Die Telekommunikationsanlagen am Töginger Feuerwehrturm werden jetzt drei Wochen lang erneuert

Töging - Ab der kommenden Woche wird die Telekommunikationsanlage auf dem Töginger Feuerwehrturm erneuert.

Nur Vodafone bietet Ersatzlösung für Mobilfunk an

Bis voraussichtlich 9. November sollen die Maßnahmen einer Pressemitteilung der Stadt zufolge abgeschlossen sein. Wie jetzt im Rahmen einer Ortsbegehung der benachbarten Mehrzweckhalle durch den Töginger Bauausschuss bekannt wurde, werden in den drei Wochen vor Ort wohl nur Vodafone-Kunden einen adäquaten Ersatz haben. Der Netzbetreiber will eine 30 Meter hohe mobile Antenne aufstellen. „Das ist höher als die Anlage auf dem Turm“, erklärte Bürgermeister Tobias Windhorst. 


150.000 Euro für die Mehrzweckhalle

Der eigentliche Grund für den Ortstermin am Mittwoch an der Mehrzweckhalle waren allerdings die insgesamt 150.000 Euro, die in den vergangenen Jahren bereits in die rund 30 Jahre alte Halle gesteckt werden mussten. „Alleine die neue Heizanlage hat uns 80.000 Euro gekostet“, erklärt Gebäudemanager Tobias Dietrichsbrucker, der den Stadträten anschließend die Anlage zeigte. 

Dabei wurden die komplette Steueranlage erneuert und eine Hackschnitzelheizung eingebaut. Außerdem wurde ein zweiter Pufferspeicher eingebaut, weswegen es nun auch keine Probleme mehr mit der Heizung gibt, welche von den Nutzern vorher bemängelt worden war. 


Mobilfunkanlage auf dem Töginger Feuerwehrturm wird erneuert

 © pbj
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Probleme mit den Dachlatten

Auch die Außentüren wurden bereits für 23.000 Euro erneuert, einige Dachfenster ausgetauscht, der Spiegelsaal renoviert und nach Einbrüchen mussten auch die Fenster des Kegelstüberls zweimal ausgetauscht werden. „Das sind aber keineswegs die einzigen Probleme“, erklärte Bürgermeister Tobias Windhorst. 

So ist vor Kurzem am Dach ein Schaden aufgetaucht, der auch die Zimmerleute vor Rätsel stellt: „Vorne am Abschluss der Ziegelbedachung sind die Dachlatten verfault“, erklärte der Sachverständige Johannes Held. Es müsse dort offenbar von unten her Wasser an den Dachziegeln kondensieren und dann wieder auf der Dachpappe nach unten laufen, „denn von oben her ist alles dicht!“, so Held weiter. 

Prallwand muss dringend erneuert werden

Zudem müssten auch noch weitere Dachfenster ausgetauscht werden, weil die fast 30 Jahre alten Dichtungen nicht mehr in Ordnung sind. Von der Notwendigkeit dieser Maßnahme konnten sich die Töginger Stadträte wegen des Nieselwetters einen guten Eindruck verschaffen. 

Zu guter Letzt muss auch die „Prallwand“ in der Halle erneuert werden: die Holztäfelung war vor geraumer Zeit schon mal wegen Schäden provisorisch durch Spanplatten mit aufgeklebten Teppich ersetzt worden. Da dies aber keine Dauerlösung ist, soll nach der Idee des Bürgermeisters nun ein Planungsbüro einen umfassenden Plan der noch zu erledigenden Maßnahmen anfertigen. Einen Beschluss zu diesen Maßnahmen an der Mehrzweckhalle gab es auf der anschließenden Sitzung deswegen auch nicht. 

Beschluss zu Wohnhaus Ecke Berliner / Wolfang-Leeb-Straße

Jedoch einigten sich die Stadträte mit 4:6 Stimmen darauf, dass der Neubau des Wohnhauses an der Einmündung der Berliner Straße in die Wolfgang-Leeb-Straße nur mit einem Obergeschoß und Dachgeschoß erfolgen darf. Auch eine Variante mit zwei Obergeschoßen und Penthaus, wobei insgesamt 19 Wohnungen entstehen sollten, hatte Architekt Manfred Brunner vorgelegt. Ein solches Gebäude erschien der CSU Stadträtin Renate Kreitmeier und ihren Fraktionskollegen an dieser Stelle allerdings zu wuchtig, weswegen sie es ablehnten.

pbj

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