Sie sehen aus wie echt, sind sie aber nicht

Betrügerische E-Mails aus dem Töginger Rathaus: Sofort löschen!

Töging – Betrügerische E-Mails aus einer Kommunalverwaltung. Sie sehen so aus, als würden sie von dort kommen, tun sie aber nicht. Damit muss sich Verwaltung der Innstadt derzeit beschäftigen.

Auf der Abschlusssitzung des Jahres 2018 hat Anton Kirschner von der Verwaltung den Stadtrat informiert, dass neuerdings betrügerische E-Mails (Phising-Mails) verschickt werden, die so aussehen als würden sie von der Stadt kommen. Im Anhang befindet sich eine Rechnung. Müsse man beim Absender schon ganz genau hinschauen, um die Echtheit der E-Mail zu prüfen, so falle das Dateiformat der angeblichen Rechnung deutlich auf: Es ist ein Word-Dokument.

Die Stadt verschickt keine Rechnungen per E-Mail

Kirschner rät, nicht die E-Mail und schon gar nicht den Anhang zu öffnen. Am besten: Diese E-Mail sofort löschen. Der erste Bürgermeister Tobias Windhorst erklärt auf Nachfrage, dass die Stadt Töging Rechnungen überhaupt nicht per E-Mail verschickt. „Der Schein trügt, bitte aufpassen!

So erkennen Sie betrügerische E-Mails

E-Mails in fremder Sprache, grobe Schnitzer in Grammatik und Orthografie, dass Sie aufgefordert werden, Kundendaten oder Passwörter zu nennen oder eine Datei zu öffnen oder eben wie aktuell eine E-Mail mit Rechnung im Word-Format im Anhang angeblich von der Stadt Töging bekommen: Die Verbraucherzentrale hat auf ihrer Homepage Kennzeichen von betrügerischen E-Mails zusammengefasst.

pbj/rw

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa

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