Zwei neue Unterkünfte in der Stadt

Asylbewerber ziehen ins Bahnhofsgebäude

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Töging - Die Suche nach geeigneten Unterkünften für Asylbewerber verläuft weiterhin sehr erfolgreich. In Töging wurde der Landkreis jetzt gleich doppelt fündig.

Für den Landkreis gestaltet sich die Suche nach Asylbewerberunterkünften weiterhin sehr erfolgreich. Nachdem seit Weihnachten im Altöttinger Prälatenhaus zwei syrische Großfamilien untergebracht wurden und der Gruberwirt in Halsbach ebenfalls als Unterkunft zumindest infrage kommt, wurde das Landratsamt in Töging gleich doppelt fündig. Zwei Objekte in privater Hand, das Bahnhofsgebäude und das Wohnheim für Spätaussiedler, werden künftig Asylbewerber beherbergen.

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Ins Bahnhofsgebäude, das sich schon seit Jahren nicht mehr im Besitz der Deutschen Bahn befindet, werden schon im Februar 14 Asylbewerber einziehen. Das Wohnheim in der Wöhlerstraße 17 muss hingegen erst hergerichtet werden und soll nach Angaben von Bürgermeister Horst Krebes Platz für etwa 30 Asylbewerber bieten.

Der Landkreis ist laufend auf der Suche nach neuen Asylbewerberunterkünften, denn die bisherigen Objekte in Burghausen, Burgkirchen, Neuötting und Töging waren Ende 2013 mit gut 200 Asylbewerbern schon voll belegt. Einer Prognose zufolge könnte die Zahl der Asylbewerber im Landkreis bis Ende 2014 gar auf 550 steigen. Im Moment ist dies allerdings noch wenig mehr als eine Spekulation. Sollte die Prognose jedoch zutreffen, könnten zur Not die landkreiseigenen Turnhallen als Unterkünfte herangezogen werden, wie Klaus Zielinski, Sprecher des Landratsamtes Altötting, bereits im alten Jahr gegenüber unserer Redaktion erklärt hatte.

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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