Die strotög zieht Bilanz in Töging

40 Kilometer Freileitungen abgebaut: Der Strom kommt jetzt aus der Erde

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Töging – 40 Kilometer in 20 Jahren. Das ist die Bilanz der strotög in punkto Abbau der Freileitungen. Auf der jüngsten Sitzung des Stadtrates wurde sie vorgestellt.

Der Strom in Töging kommt jetzt flächendeckend aus der Erde. 20 Jahre hat es gedauert, die insgesamt rund 40 Kilometer Freileitungen abzubauen und gegen Erdkabel auszutauschen. Der Vorteil: Unter der Erde fließt die Energie praktisch störungsfrei. Außerdem: Es sieht einfach schöner aus, wenn nicht die ollen Kabel überall rumhängen und sicherer ist es sowieso. Niemand kann mehr getroffen werden.

Sicherer und schöner

Bei Wind und Wetter könne es nämlich schon mal sein, dass ein Dachständer oder gar eine Freileitung von Trafostation zu Trafostation beschädigt wird oder sogar abreißt, so Andreas Vogl auf Nachfrage von innsalzach24.de. Als Dachständer bezeichnet man die Halterung auf dem Dach eines Hauses, wohin der Strom via Freileitung transportiert wird. Das gehört der Vergangenheit an.

Ob Freileitung oder Erdkabel - Es gibt grundsätzlich zwei Strom“netze“ in einer Stadt wie Töging:

  • Das von Trafostation zu Trafostation (20KV)
  • und das von einer Trafostation zu den Häusern (400V)

Restarbeiten

Einzig ein 90 Meter langes Stück Freileitung hängt noch. Das ist aber laut strotög schon seit längerem außer Betrieb und wird auf absehbare Zeit auch aus dem Stadtbild verschwinden.

Rubriklistenbild: © picture-alliance / dpa/dpaweb

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