3,2 Millionen Euro Baukosten in Töging

Neue Turnhalle an Comenius-Schule wird erst später fertig

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Später geplant, früher fertig: das Zisternensystem des Schulgartens an der Comenius-Schule
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Mit Hochdruck wird am neuen Schmuckstück der Töginger Comenius-Schule gearbeitet. Doch der ursprüngliche Plan, die Halle zum Schuljahresbeginn bereits in Betrieb zu nehmen, ist gescheitert. Als neuer Übergabetermin gilt jetzt der 18. Oktober.

Das 3,2 Millionen Euro teure Bauwerk ersetzt die alte Sporthalle der Schule aus dem Jahr 1961, die Ende Februar 2018 abgerissen wurde. Begonnen haben die Bauarbeiten zur neuen Halle mit einem Anbau für die neue Krippengruppe des Kindergartens St. Josef bereits im Mai 2018. „Hauptproblem ist ein krankheitsbedingter Ausfall der Bodenlegertruppe“, erklärt Architekt Robert Augustin aus Simbach. Doch auch eine Reihe von anderen Arbeiten war zumindest in der Woche vor Schulbeginn noch nicht abgeschlossen. Zur Freude von Schulleiter Manfred Putz konnte aber zumindest ein Zisternensystem für den Schulgarten rechtzeitig verwirklicht werden, das erst nachträglich geplant wurde. Damit kann die Projektgruppe künftig das Regenwasser des großen Hallendachs verwenden, um die Pflanzen zu gießen: „Insgesamt vier Überlaufbehälter wurden angelegt“, erklärt Schulleiter Manfred Putz im Zuge einer Ortsbegehung, eine Woche vor Schulbeginn. Die Behälter sind in einer Kaskade angeordnet, sodass das Regenwasser des Hallendachs zunächst eine Zisterne nach der anderen füllt, bevor der restliche Überlauf dann im Boden versickert.

Ausfall des Bodenlegertrupps verzögert Inbetriebnahme der Sporthalle

Toll wäre es für die Schüler der Comenius-Schule wohl aber auch gewesen, wenn der Hallenbau schon zum Schuljahresbeginn fertig gewesen wäre. „Allerdings hat die Schule ja eine sehr große Außenanlage, die auch für Sport genutzt werden kann“, betont Bürgermeister Tobias Windhorst(CSU) im Gespräch mit innsalzach24.de. Dass vier Wochen Verspätung im Gebäudebau kein Drama seien, wisse jeder, der schon mal ein Haus gebaut hätte, relativierte auch Fraktionskollege Daniel Blaschke auf der Sitzung des Hauptausschusses am Donnerstag. Anders sah dies der Herausforderer um das Bürgermeisteramt, Günter Zellner(SPD), der beispielsweise seitens der Fußballer des FC einigen Unmut hat. Zwar hätte die Halle ursprünglich bereits im Sommer hätte fertig werden sollen, doch die fehlende Verlegung des Sportbodens verzögert nun auch andere Arbeiten. Immerhin ist die Erhartinger Straße inzwischen bereits wieder befahrbar: noch eine Woche vor Schulbeginn war an den dortigen Bushaltestellen eine riesige Baustelle.

Auch der Anbau für die neue Krippengruppe der benachbarten Kindertagesstätte St. Josef wurde termingerecht fertig, wie Nicole Ensfellner vom Kindergarten St. Josef bestätigt: „Wie geplant, ging es am 9.9. um 9 Uhr los“, freut sich die stellvertretende Einrichtungsleiterin. Eine Gruppe von 12 Kleinkindern hat mit den drei Betreuerinnen seither eine neue Heimstatt im Anbau der neuen Turnhalle. Nicht mehr berücksichtigt werden konnte hingegen der nachträgliche Vorschlag von Schulleiter Manfred Putz, das Dach dieses Anbaus zu einer Terrasse auszubauen. „Das Obergeschoß der Halle und das Dach haben verschiedene Niveaus, man bräuchte eine Absturzsicherung und es ist fraglich, ob das vom Brandschutz überhaupt genehmigt würde!“, erklärt Architekt Robert Augustin die technischen Hindernisse. Bürgermeister Tobias Windhorst hingegen lehnt die Idee aus funktionalen Gründen ab: „In dem Anbau ist ja auch der Schlafraum der Kinderkrippe untergebracht, und da braucht man keine herumtollenden Schüler!“, so das Stadtoberhaupt.

Auch der Anbau für die neue Krippengruppe der benachbarten Kindertagesstätte St. Josef wurde termingerecht fertig, wie Nicole Ensfellner vom Kindergarten St. Josef bestätigt: „Wie geplant, ging es am 9.9. um 9 Uhr los“, freut sich die stellvertretende Einrichtungsleiterin. Eine Gruppe von 12 Kleinkindern hat mit den drei Betreuerinnen seither eine neue Heimstatt im Anbau der neuen Turnhalle. Nicht mehr berücksichtigt werden konnte hingegen der nachträgliche Vorschlag von Schulleiter Manfred Putz, das Dach dieses Anbaus zu einer Terrasse auszubauen. „Das Obergeschoß der Halle und das Dach haben verschiedene Niveaus, man bräuchte eine Absturzsicherung und es ist fraglich, ob das vom Brandschutz überhaupt genehmigt würde!“, erklärt Architekt Robert Augustin die technischen Hindernisse. Bürgermeister Tobias Windhorst hingegen lehnt die Idee aus funktionalen Gründen ab: „In dem Anbau ist ja auch der Schlafraum der Kinderkrippe untergebracht, und da braucht man keine herumtollenden Schüler!“, so das Stadtoberhaupt.

Peter Becker

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