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NACH SCHWEREM UNFALL AN BAHNÜBERGANG

Anwohner in Töging über Verfahrensweise der Bahn irritiert

Töging - Die Vorgehensweise der Bahn infolge des fürchterlichen Unfalls auf dem Töginger Bahnübergang sorgt bei den Anwohnern für Kopfschütteln.

Am vergangenen Sonntag ereignete sich in Töging ein schrecklicher Unfall, bei dem ein Auto mit einem Zug kollidierte. Zwei Personen mussten mit schwersten Verletzungen mittels eines Hubschraubers in ein Krankenhaus geflogen werden. Nach Angabe der Heimatzeitung, befänden sich die beiden Insassen (18 und 28 Jahre alt) des Autos auf dem Weg der Besserung. Die Verletzungen hätten sich teilweise als weniger schlimm als zunächst befürchtet herausgestellt. 

Fünf Tage nach dem Unglück sind nun kritische Stimmen der Anwohner zu hören, die das Verhalten der Bahn nicht verstehen können. Bereits um 5.30 Uhr, vor der offiziellen Freigabe der Strecke, sei am Montag der erste Güterzug durchgefahren – bei Dunkelheit und kaputtem Rotlicht.

Ein Sprecher der Bahn bestätigte dies auch und erklärte, dass dies ein gängiges Verfahren sei. Man hätte den Busnotverkehr so kurz wie nötig in Betrieb halten wollen. Trotz der defekten Rotlichtanlage, habe zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr bestanden. Die Züge wären mit minimaler Geschwindigkeit an die Unfallstelle herangefahren und hätten jederzeit die Möglichkeit gehabt, rechtzeitig abzubremsen. 

Rubriklistenbild: © picture alliance / Boris Roessle

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