„Niemand hatte mehr dran gedacht“

Nach 15 Jahren: Die Stadt Töging macht ihre Hausaufgaben

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„Niemand hatte mehr dran gedacht“: Nach 15 Jahren: Die Stadt Töging macht ihre Hausaufgaben
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Töging – Auf der jüngsten Sitzung des Bauausschusses der Stadt Töging gabs grünes Licht für eine besondere Nutzungsänderung zum ursprünglichen Bauantrag.

Vor rund 15 Jahren: In der Weichselstraße 10 in Töging wurde eine Wohnung frei. Die soll jetzt zu Sozialräumen für den städtischen Bauhof werden aber da gibt es ein Problem. Um das zu verstehen, muss man zuerst einmal wissen, dass sich hinter dieser Adresse tatsächlich der städtische Bauhof verbirgt.

Besagte Wohnung im ersten Stock war 2003 aufgrund eines Todesfalles frei geworden. Um sie jetzt zu Sozialräumen für die Mitarbeiter zu machen, bedarf es einer Nutzungsänderung. So landete das Thema auf der Tagesordnung des jüngsten Bauausschusses. „Nach 15 Jahren kommt auf einmal jemand drauf, dass man hierfür eine Nutzungsänderung braucht?“, könnte man jetzt fragen.

Jede Nutzungsänderung zum ursprünglichen Bauantrag muss genehmigt werden. Soweit ist das natürlich auch der Stadt Töging bekannt. Nach rund 15 Jahren muss die jetzt aber nacharbeiten weil niemand mehr daran gedacht hatte. Erster Bürgermeister Tobias Windhorst erklärte auf der Sitzung des Bauausschusses auch, dass für die praktische Umsetzung der Nutzungsänderung neben dem Landratsamt auch die Berufsgenossenschaft zuständig sei und die kontrolliere nur alle sieben Jahre. Der Bauausschuss nahm den Antrag einstimmig zur Kenntnis und teilte das gemeindliche Einvernehmen mit.

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