Gesprächskreis auf Initiative von Staatssekretär Mayer

Landwirtschaftsschule in Töging: Staatsministerin will Entscheidung nochmals prüfen

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Gespräch im Landratsamt Altötting: V.l.n.r.: Landrat Erwin Schneider, Staatssekretär und Heimatabgeordneter Stephan Mayer, Staatsministerin Michaela Kaniber, MdL sowie Landrat Max Heimerl

Töging - Alle oberbayerischen Landwirtschaftsschulen kommen noch einmal auf den Prüfstand. Dies sagte die Bayerische Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber bei einem Gespräch im Landratsamt Altötting zu, das Staatssekretär Stephan Mayer initiiert hatte. 

Die Meldung im Wortlaut:


Erst nach dem Gespräch, zu dem alle Beteiligten der betroffenen Landkreise eingeladen werden, wird entschieden, welche Schule geschlossen wird. Bundestagsabgeordneter Mayer: "Ich habe angekündigt, für den Fortbestand der Landwirtschaftsschule in Töging zu kämpfen. Gemeinsam mit meinen Landtagskollegen, den Landräten und den Vertretern des Bauernverbandes konnte ich die Ministerin überzeugen, die Entscheidung nochmals zu überdenken."

Im Laufe der Konferenz trugen der Staatssekretär, die Landtagsabgeordneten Dr. Martin Huber und Staatsminister a.D. Dr. Marcel Huber, die Landräte Erwin Schneider und Max Heimerl, Bürgermeister Dr. Tobias Windhorst, Kreisobmann Anton Föggl (Altötting), stv. Kreisobmann Gerhard Langreiter (Mühldorf) sowie die Kreisbäuerinnen Anna Senftl (Mühldorf) und Maria Reichenspurner (Altötting) unisono vor, dass auch die berichtigten Zahlen im Vergleich zu den Standorten Erding und Pfarrkirchen die Schließung der Landwirtschaftsschule Töging nicht rechtfertigen.


Ganz im Gegenteil wurde ein Zuzug von Landwirtschaftsschülern nach Töging aus anderen Landkreisen (z.B. Erding) festgestellt. Es gebe sogar aktuelle Initiativen von Schülern aus den Landkreisen Erding und Landshut, die sich für den Fortbestand in Töging einsetzen.

Dies liege, so die Mandatsträger und Verbandsvertreter, an der überregional bekannten hohen fachlichen Qualität der Schulausbildung in Töging mit besten Ergebnissen bei den Abschlussprüfungen, an der hervorragenden Anbindung über Autobahn und Schiene, an der Infrastruktur im Verbund des Grünen Zentrums, den Parkplätzen und der Kantine. Dies wurde von der Staatsministerin bestätigt, die die ursprünglich falsch berechneten Zahlen bedauerte.

Auch die von einem Vertreter des Ministeriums in Feld geführte bessere Erreichbarkeit anderer Standorte für Schüler aus den Landkreisen Altötting und Mühldorf ließ Landrat Erwin Schneider nicht gelten. Mühldorf/Töging liege zentral zwischen Landshut und Rosenheim, München und Passau. Ministerin Michaela Kaniber wird die Mandatsträger der Landkreise zu einer Videokonferenz einladen.

Pressemeldung Abgeordnetenbüro Stephan Mayer

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