Marodes Mehrzweckbecken im Freibad

Eine Sisyphusarbeit, jedes Jahr aufs Neue

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Marodes Mehrzweckbecken im Freibad: Eine Sisyphusarbeit, jedes Jahr aufs Neue
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Töging - Insgesamt 50.000 Euro lässt sich die Stadt die Verbesserungen im Freibad Hubmühle 2017 kosten. Darunter auch der Kostenpunkt: Neue Fliesen für das Mehrzweckbecken.

Alle Jahre wieder, wenn die frostige Kälte des Winters gewichen ist, kann man sie sehen: die kaputten Fliesen im Mehrzweckbecken im Freischwimmbad Hubmühle in Töging. Der Frost und die Eigenschaft von Wasser, sich auszudehnen, wenns gefriert, sind schuld daran. Die Fliesen werden regelrecht abgesprengt.

Nach einem langen und kaltem Winter ganz normal

Eine echte Sisyphusarbeit

Wenn es also wärmer geworden ist, heißt es alle Jahre wieder: Fliesen abklopfen, um Hohlräume zu entdecken, runter mit den kaputten Fliesen, Fliesenleger bestellen und der verlegt dann die neuen. Wobei: Ganz so neu sind die neuen auch nicht. Die Originalfliesen sind nämlich nur noch schwer zu kriegen. So entsteht mit der Zeit insbesondere am Beckenkopf ein „Fleckerlteppich“.

Eine Sisyphusarbeit, jedes Jahr aufs Neue

Nein, schön ist das nicht“, sagt Schwimmmeister Christoph Schuh bei einer Ortsbegehung mit innsalzach24.de. Dieser „Zustand“ hat aber offenbar bald ein Ende. Bereits im vergangenen Jahr hatte sich der Stadtrat im Rahmen einer Sitzung nämlich über ein spezielles Edelstahlbecken informiert. Der große Vorteil: Keine Fliesen mehr. Man sei sich des maroden Mehrzweckbeckens absolut bewusst, hieß es damals.

Marodes Mehrzweckbecken im Freibad

Der Sommer kann kommen

Sie haben es immer noch geschafft, dass das Freibad rechtzeitig zur Saisoneröffnung seine Pforten öffnen konnte und es wird, genau wie all die anderen Jahre, auch dieses Jahr wieder so sein. Immerhin lässt sich die Stadt die Schönheitskur fürs Freibad ganze 50.000 Euro kosten. Der Austausch der kaputten Fliesen macht davon nur einen kleinen Teil aus.

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