Frust in Töging am Inn

Überfüllte Glascontainer - das sind die Alternativen

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Töging am Inn - Weil die neuen Glascontainer kleiner sind als die früheren sind sie oft überfüllt. Nun wird an einer Lösung für das Problem gearbeitet.

Am Rande des jüngsten Hauptausschusses wurde bekannt, dass es schon seit einigen Wochen auch in Töging Probleme mit Altglascontainern gibt. Besonders Stadträtin Petra Wiedenmannott, die in der Nähe eines Sammelpunkts wohnt, werde täglich mit der Überfüllung der Container vor ihrer Haustüre konfrontiert.

Ähnlich wie bereits vor wenigen Wochen in Neuötting hat sich herausgestellt, dass der Entsorgungsrhythmus für die neuen Container zu kurz ist, weil sie weniger Fassungsvermögen haben. Bürgermeister Tobias Windhorst erklärt: "Die neuen Container sind zwar gedämmt und deswegen bei den Anwohnern beliebt, aber offensichtlich kleiner." Markus Huber, Sprecher des Landratsamtes, bestätigt auf Nachfrage von innsalzach24.de, dass das Töginger Problem bekannt sei und mit dem Dienstleister an einer Lösung gearbeitet werde.

Auf das Problem in Töging angesprochen, entschuldigt die Entsorgerfirma die konkrete Sachlage so: "Letzte Woche war unser Fahrer leider krank." Wie Disponent Edgar Kranich weiter ausführt, sei nach den Erfahrungswerten bisher ein zweiwöchiger Entleerungsrhythmus ausreichend gewesen. Angesichts der gedämmten Container mit einem kleineren Fassungsvermögen, soll nun gegebenenfalls an ausgewählten Punkten auf eine wöchentliche Leerung umgestellt werden.

"Sowohl die Regelung, als auch die Kostenfrage sind Sache des Landkreises", wies Bürgermeister Windhorst die Verantwortung nach der Sitzung von sich. Vielmehr dürfe er sich überhaupt nicht in etwaige Vertragsverhandlungen einmischen.

Seitens der Veolia Umweltservice Süd GmbH & Co. KG wird auch auf weitere Standorte von Glascontainern in Töging hingewiesen, um das Problem vorübergehend zu lösen. "Wir haben überall Einzelcontainer für Weiß-, Grün- und Braunglas aufgestellt", sagt Edgar Kranich. An einigen Standorten seien sogar zusätzliche Container für das häufige Weißglas aufgestellt worden, nur ist dies nicht an allen Standorten möglich, weil der Platz dafür fehlt.

Falls ein Container überfüllt ist, sollten daher zuallererst auch folgende Sammelstellen aufgesucht werden:

  • Beethovenplatz
  • Brunnenweg
  • Dortmunder Straße (zusätzlicher weißer Container)
  • Grünewaldstraße (zusätzlicher weißer Container)
  • Heinrichstraße (zusätzlicher weißer Container)
  • Nelkenstraße
  • Wöllertstraße
  • Rungestraße (neu)
  • Aluminiumstraße
  • Weichselstraße.

pbj

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