Exklusiv: Private Fotos aus Töging am Inn

Glassplitter auf Spielplatz: Darauf drohen bis zu zehn Jahre Gefängnis

+
Glassplitter auf dem Spielplatz: Es drohen bis zu zehn Jahre Knast
  • schließen

Töging am Inn – Glasscherben können gefährlich sein, insbesondere dann, wenn man sie nicht vermutet. Auf dem Spielplatz neben der Mehrzweckhalle sind offenbar welche gefunden worden, vergraben im Sand.

Bei der jüngsten Sitzung des Stadtrates hatte der Dritte Bürgermeister Günter Zellner (SPD) etwas vorgebracht, das man im ersten Moment wohl nur mit Entsetzen beantworten kann: Da sollen doch wirklich Unbekannte möglicherweise auf mehreren Spielplätzen Glasscherben vergraben haben, mindestens aber auf dem bei der Mehrzweckhalle. Darüber hinaus gibt es Splitter, die da rumgelegen haben sollen. 

Auf dem Spielplatz neben der Mehrzweckhalle in Töging am Inn soll dieses Foto entstanden sein.

Bis zu zehn Jahre Gefängnis

Zellner hatte einem Bericht der PNP zufolge angeregt, dass Mitarbeiter der Stadt von Zeit zu Zeit Kontrollgänge machen sollen. Auf Nachfrage von innsalzach24.de sagt ein Sprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern-Süd, dass es sich bei solchen Taten mindestens um den justiziablen Vorwurf gemeinschädlicher Sachbeschädigung handelt. Kommt die gefährliche Körperverletzung dazu, gehe das mögliche Strafmaß von einer Geldbuße bis hin zu einer Freiheitsstrafe von bis zu 10 Jahren.

Hier wurde eine Flasche offenbar vergraben und deren Kopf abgeschlagen.

Eine aufsuchende Jugendarbeit ist gefragt

Wer auch immer das getan und die Scherben auf diesem Spielplatz vergraben beziehungsweise verteilt hat: Im Gespräch mit innsalzach24.de sagt der Dritte Bürgermeister der Stadt, dass sich die Jugendarbeit der Stadt verändern müsse. Eine andere Form sei gefragt. "Mehr Kumpel, der nachfragt, statt Kontrolleur, der anklagt", sagt Zellner. Eine aufsuchende Jugendarbeit müsse her. 

Zurück zur Übersicht: Töging am Inn

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser