Am Donnerstagabend im Töginger Stadtrat

Volksfest 2018: Über "Ja" und "Nein" und "Ist mir egal" zum Feuerwerk

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Volksfest 2018: Über "ja" und "nein" und "ist mir egal" zum Feuerwerk (Archiv)
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Töging am Inn - "Ja", "Nein", "Ist mir egal": Im Rahmen seiner Sitzung hat sich der Stadtrat am Donnerstagabend mit dem Feuerwerk im Rahmen des Volksfestes 2018 beschäftigt. Ist so eine Tradition moralisch verwerflich oder einfach nur Sache dessen, der dafür zahlt?

Der Mehrzweckplatz ist am entstehen. Damit gibt es in Töging 2018 endlich wieder ein Volksfest. „Braucht es dort dann wirklich ein Feuerwerk und wäre das Geld anderweitig nicht besser investiert?“, wollte Stadtrat Marco Harrer (SPD) auf der Sitzung des Gremiums am Donnerstagabend wissen. Die Antwort war klar, was das Geld betrifft.

Verzicht auf das Volksfest-Feuerwerk: Ja oder Nein?

Es sei Geldverschwendung, man sehe es „da unten“ am neuen Mehrzweckplatz nicht so gut und überhaupt: Wäre das Geld dafür nicht anderweitig besser investiert? Diese Fragen stellte Stadtrat Marco Harrer (SPD) am Donnerstagabend auf der jüngsten Sitzung des Stadtrates.

Es gebe viele, die das wollen, so die parteilose Stadträtin Brigitte Gruber. Christoph Joachimbauer (CSU) findet an einem Feuerwerk zum Volksfest nichts Verwerfliches und der erste Bürgermeister Tobias Windhorst (CSU) sagt: „Das ist mir eigentlich egal“.

Wer zahlt schafft an

Warum sagt der Rathauschef, dass ihm das egal ist? Weil es offenbar Verträge gibt, wonach der neue Festwirt für die Kosten aufkommt. Letztendlich liege es in dessen Verantwortung, mit seinem Geld das zu tun, was er für richtig halte. Das gehe freilich immer nur im Rahmen geltender Verordnungen und Gesetzte.

Bürgermeister Windhorst klärte auf, dass die Stadt keine Handhabe habe, dem Festwirt vorzuschreiben, dass er das Geld - so wie Harrer es vorgeschlagen hat - in andere Projekte der Stadt zu stecken habe. Der Festwirt würde ganz genau wissen, wann und wie er als Unternehmer von einem Feuerwerk profitiere: Zahlt er es selbst und es widerspricht keinen Verordnungen und Gesetzen, ist das Feuerwerk laut Windhorst Sache des Festwirtes

Der Rathauschef hob am Donnerstagabend auch hervor, dass sich die Stadt sehr freue, dass sie selbst, anders als in anderen Jahren, nicht mehr für die Kosten aufkommen müsse

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