Erfolgreiche Schleierfahndung an der A94 Höhe Töging

Falsche Identität: Vermeintliche EU-Bürger müssen ausreisen!

Töging am Inn - Am Donnerstagabend stoppten die Burghauser Schleierfahnder an der A94 einen Pkw mit deutschem Kennzeichen. Das Auto war mit drei Männern besetzt, die allesamt auf einer Baustelle in Bayern arbeiteten.

Die Männer hatten zwar eigentlich verschiedene Nationalitäten - usbekisch, ukrainisch und georgisch - aber alle drei einte, dass sie bei der Kontrolle totalgefälschte rumänische Pässe vorlegten. 

Ihre echten Ausweise fanden die Polizisten gut versteckt im Auto beziehungsweise in der Unterkunft des Georgiers. Die gefälschten Dokumente, darunter auch ein Führerschein, hatten die drei Arbeitskollegen im Ausland erworben. Mit der rumänischen Identität war es ihnen möglich, als vermeintliche EU-Bürger in Deutschland zu arbeiten. 

Anzeige wegen illegalem Aufenthalt und Urkundenfälschung

Die Polizeibeamten der Schleierfahndung nahmen die Männer fest und verbrachten sie auf die Dienststelle nach Burghausen. Dort wurden diese erkennungsdienstlich behandelt und dietotalgefälschten Papiere sichergestellt. Die erstattete Anzeige lautete auf illegalen Aufenthalt sowie Urkundenfälschung amtlicher Ausweise. In der weiteren Konsequenz verfügte die Staatsanwaltschaft die umgehende Ausreise aus dem Bundesgebiet.

Pressemitteilung Polizeistation Fahndung Burghausen

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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