Hausverbot als "Angriff auf die Demokratie"

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Töging - Der Ton wird rauer in der Autohof-Debatte. Es geht um die Androhung eines Hausverbots gegen CSU-Fraktionssprecher Windhorst. Parteiübergreifend zeigt man sich empört.

In einem offenen Brief hat sich die 24-Autohof GmbH über die Verzögerung beim Bau des Autohofs bei Erharting beklagt (wir berichteten). Die Stadträte sorgten sich dabei um die Trinkwasserversorgung.

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In diesem Brief drohten die Autohof-Betreiber dem CSU-Fraktionssprecher Dr. Tobias Windhorst mit Hausverbot. Dieses Vorgehen wurde nun fraktionsübergreifend verurteilt, berichtet der Mühldorfer Anzeiger am Freitag. Der Zweite Bürgermeister Bastian Höcketstaller (SPD) sprach von einem "Angriff auf die Demokratie". Ein Stadtrat solle hier unter Druck gesetzt werden. Dabei hätten die Stadträte "die verdammte Pflicht", sich für die Interessen der Stadt einzusetzen, so Höcketstaller.

Er ist der Bürgermeisterkandidat der CSU. Doch bei der Hausverbotsandrohung stehen auch die anderen Parteien hinter ihm.

Windhorst bedankte sich im Stadtrat für die parteiübergreifende Solidaritätsbekundung.

Lesen Sie den ausführlichen Artikel in Ihrer OVB-Heimatzeitung oder hier auf ovb-online.de

Rubriklistenbild: © red

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