Verursacher immer noch unbekannt

Wasserschaden in der Comenius-Schule: Das sagt der Bürgermeister dazu

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Töging - Gerade erst zurück aus dem Urlaub hat der Erste Bürgermeister Dr. Tobias Windhorst schon wieder eine Menge Arbeit auf dem Schreibtisch. Das wohl aktuellste Problem: Der Wasserschaden an der Comenius-Schule.

Was passieren kann, das passiert auch“, reflektiert Dr. Tobias Windhorst, Erster Bürgermeister der Stadt Töging auf Nachfrage von innsalzach24.de zum Wasserschaden in der Comenius-Schule. Freilich sei das ärgerlich, freilich hätte es das nicht gebraucht „aber so ist es jetzt nun mal“. Aus der Not eine Tugend zu machen sei jetzt die Devise, so Windhorst weiter.

Der Stand der Dinge

Der Erste Bürgermeister der Stadt Töging – gerade erst aus dem Urlaub zurück – erklärt, was gerade los ist in punkto Wasserschaden in der Comenius-Schule:

  • Der Unterricht könne ohne Einschränkungen stattfinden. Klar gebe es eine entsprechende Geräuschkulisse ausgehend von den Sanierungsarbeiten aber die halte sich Grenzen. „Die Bautrocknung ist abgeschlossen.“
  • Platzmangel gebe es keinen. Die Comenius-Schule sei ausreichend dimensioniert. Die insgesamt drei vom Wasserschaden betroffenen Klassenzimmer seien derzeit natürlich nicht benutzbar aber sie würden im Schulalltag als Unterrichtsräume nicht fehlen.
  • Die Schadensregelung geht offenbar ihren geregelten Weg. Medienberichten, es gebe Streitigkeiten mit Versicherungen o.ä. widerspricht Windhorst vehement. Schon die Behauptung, mehrere Versicherungen seien beteiligt sei unhaltbar.
  • Die bisher veranschlagte Schadenssumme in Höhe von 50.000 Euro sei nachvollziehbar, auch wenn sie für den Laien auf den ersten Blick zu gering erscheint. Immerhin sind drei Klassenzimmer auf zwei unterschiedlichen Stockwerken betroffen sowie „ein kleiner Bereich“ im Keller der Comenius-Schule. Windhorst macht das auf Nachfrage von innsalzach24.de an den verwendeten Materialien fest. Deckenverkleidungen und Böden können demnach finanziell überschaubar ersetzt werden.

Aus der Not eine Tugend machen

Wenn schon mal gearbeitet wird, dann aber bitte gleich auch so, dass man langfristig nicht nur den Status Quo wiederherstellt. Das ist offenbar das Motto bei den Sanierungsarbeiten. So sollen laut Windhorst beispielsweise entsprechende Kabel unter der Deckenverkleidung verlegt werden für den Einsatz moderner Beamer in den Klassenräumen. Insgesamt betrachtet der Töginger Rathauschef den Wasserschaden offenbar eher als Chance als Rückschlag

Der eigentliche Verursacher steht bis heute noch nicht fest.

Rubriklistenbild: © pa/obs/Allianz Global Assistance

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