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Optimiertes Innkraftwerk läuft

Beeindruckende Entwicklung der Technik: Töging liefert Strom für 200.000 Haushalte in der Region

Übersichtliches Maschinenhaus: Im Vergleich zu 15 Turbinen im alten Wasserschloss erzeugen im neuen Kraftwerk drei Maschinensätze mit je 40 MW Leistung Energie für 200.000 Haushalte in der Region: Dipl.-Ing. Tobias Heiserer und die FDP-Heimatabgeordnete Sandra Bubendorfer-Licht.
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Übersichtliches Maschinenhaus: Im Vergleich zu 15 Turbinen im alten Wasserschloss erzeugen im neuen Kraftwerk drei Maschinensätze mit je 40 MW Leistung Energie für 200.000 Haushalte in der Region: Dipl.-Ing. Tobias Heiserer und die FDP-Heimatabgeordnete Sandra Bubendorfer-Licht.

Die FDP-Heimatabgeordnete Sandra Bubendorfer-Licht hat das optimierte Innkraftwerk Töging unter der Führung von VERBUND-Werkgruppenleiter Dipl.-Ing. Tobias Heiserer besichtigt. „Es ist beeindruckend, wie sich die Technik im Lauf der Zeit entwickelt hat: Mit einer Leistung von etwa 118 Megawatt statt bisher 85 Megawatt werden zukünftig 200.000 Haushalte in der Region mit Strom versorgt“, zeigte sich die Bundestagsabgeordnete nach dem Rundgang beeindruckt.

Die Mitteilung im Wortlaut:

Töging am Inn - Der letzte Teil des Innkanals ist bereits an das neue Kraftwerk angeschlossen und geflutet. Der Innkanal fließt jetzt nicht mehr gerade aus in das denkmalgeschützte Wasserschloss und von dort über je ein Stahldruckrohr pro Maschinensatz (zuletzt waren 14 von 15 Maschinensätzen im Dienst) in die Tiefe. „An der Stelle der früheren Entlastungsanlage entstand das neue Bauwerk.“ Von den Fluten des Inns rauschen hier laut Heiserer zukünftig bis zu 410 Kubikmetern Wasser pro Sekunde gut 31 Meter in die Tiefe.

Während in der alten Anlage 14 AEG- und ein Siemens-Generator mit je einer Francis-Turbine ihren Dienst taten, ist das neue Maschinenhaus sehr übersichtlich. Drei stattliche Maschinensätze aus je einer Kaplan-Turbine und einem Generator sollen jährlich 696 Mio. Kilowattstunden Strom erzeugen. Statt bisher 85 Megawatt installierter Leistung ist laut Heiserer das neue Kraftwerk nun mit einer Leistung von gut 118 Megawatt am Start.
Die Baustelle ist allerdings noch nicht ganz fertig: Hier und dort fehlt noch ein Anstrich, alte Brücken müssen abgerissen werden. „Bis Ende 2022 werden wir hoffentlich dann komplett fertig sein“, prognostiziert der 47-jährige Werksgruppenleiter der VERBUND-Innkraftwerke.

Das von 1919 bis 1924 als Kanalkraftwerk errichtete Wasserkraftwerk Töging hat einmal zu den größten Wasserkraftanlagen Europas gehört. Es versorgte die Aluminiumproduktion in unmittelbarer Nachbarschaft des Kraftwerks. Für die Stromerzeugung wird das Wasser des wilden Alpenflusses beim Wehr Jettenbach in den Innkanal abgezweigt und 20 Kilometer zum Kraftwerk Töging geführt. So kann eine Fallhöhe von rund 30 Metern in Töging für die Stromerzeugung genutzt werden.

Pressemitteilung Wahlkreisbüro Mühldorf Sandra Bubendorfer-Licht (MdB)

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