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"Es ist unser Wasserschutzgebiet!"

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Töging - Nicht nur unter den Bürgern sorgt das in Erharting geplante Netto-Logistikzentrum für Unmut. Auch der Töginger Stadtrat ist wenig begeistert und fürchtet Schlimmes.

Das User-Voting von innsalzach24 und dem Mühldorfer Anzeiger:

Das Ergebnis

"Dass da verunreinigtes Wasser in einem Wasserschutzgebiet punktuell versickern soll, das geht nicht," so Horst Krebes, Bürgermeister von Töging gegenüber Innsalzach24. Krebes sei außerdem maßlos enttäuscht vom Verhalten seiner Kollegen in Mühldorf und Erharting. "Man könnte doch erwarten, dass man in die Vorgespräche miteinbezogen wird! Immerhin sind wir im Wasserschutzgebiet die Leidtragenden," so der Bürgermeister.

"Wir haben nichts von den angepriesenen Arbeitsplätzen und schon gar nicht von der Gewerbesteuer." Als Grund für die unterlassene "interkommunale Zusammenarbeit" sieht er schlechtes Gewissen auf Mühldorfer und Erhartinger Seite. "Die wussten, dass es ein schwieriges Thema ist und haben uns gleich von vorne herein außen vor gelassen."

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Bürgerbegehren gegen Logistikzentrum

Einem Artikel des MÜHLDORFER ANZEIGERS zufolge hat sich auch der Stadtrat von Töging geschlossen gegen das Netto-Logistikzentrum ausgesprochen. So äußerte sich beispielsweise der CSU-Fraktionssprecher Dr. Tobias Windhorst: "Wir sollten die Flinte nicht ins Korn werfen, sondern kämpfen." SPD-Stadtrat Günter Zellner "versteht die Welt nicht mehr". Der Bau einer Industriestraße sei wegen des Tierschutzes verhindert worden, aber ein Logistikzentrum im Wasserschutzgebiet werde erlaubt. Auch Seitens der Freien Wähler bestehen große Zweifel am Vorhaben. Man solle Netto alternative Flächen anbieten, so Sepp Neuberger im MÜHLDORFER ANZEIGER.

Für das weitere Geschehen hofft Bürgermeister Krebes, dass seine Eingabe Gehör findet. "Ich erwarte, dass unsere Bedenken jetzt entsprechend gewürdigt werden."

ds/is24

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