Auftakt am Freitag

Kulturtage: "Brauchtum ist Volkssache"

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Die Kulturtage starteten mit viel Musik und Tanz

Töging - Mit einem großen Festakt starteten am Freitagabend die Kulturtage in Töging. Ganz ohne Moderation, aber mit jeder Menge Musik und Tanz. **MIT FOTOS**

Mit einem Festakt haben am Freitagabend die Kulturtage in Töging begonnen. In unterhaltsamen Episoden nahmen die Akteure ihre Zuschauer mit auf eine Reise durch die Geschichte des Gauverbands. Ohne Moderation kam der Abend aus, vielmehr zogen sich Musik und Tanz wie ein roter Faden durch das Programm. Die Buam und Dirndl der Gaujugendgruppe plattelten und drahten gekonnt über die Bühne und auch die ganz Kleinen zeigten schon, was sie alles während der Kinderprobe gelernt haben. Außerdem spielten Saitenmusi und die Dua-Nix-Musi unter anderem an diesem Abend auf.

Windhorst: herausragend für die Stadt

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Als herausragendes Ereignis für die Stadt Töging bezeichnete Bürgermeister Dr. Tobias Windhorst die nächsten zwei Tage, an denen sich der Gauverband I an der Kantine in Töging von seiner vielfältigen Seite präsentiert. Ein Brauchtumsweg mit Stationen aus dem Jahreskalender, Tänzen und natürlich Musik aus den Regionen des Gauverbands warten auf viele Besucher.

Der Arbeit und dem Engagement, die der Trachtenverein Enzian in die Vorbereitung dieses Ereignisses gesteckt hat, zollten sowohl der Bürgermeister als auch Staatsminister Marcel Huber, Gauvorstand Peter Eicher und Landesvorsitzender Max Bertl Respekt. "Es ist beeindruckend, was ihr hier auf die Beine gestellt habt", so Huber.

Kulturtage Töging: Bilder vom Freitag

"Geschichte schreiben in den Vereinen"

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Die Trachtensache lebt von den Menschen, die sich ihr mit Herzblut verschrieben haben und die Tradition leben, darin waren sich alle Redner einig. Und in Bayern, anders als in anderen Ländern und Kulturen, müsse Tradition nicht angeordnet werden, sondern die Traditionspflege sei Volkssache, betonte Marcel Huber. Mit Tanz, Musik und Theater werde das Brauchtum mit Leben gefüllt. "Wenn das Geschaffene gepflegt wird, hat es Bestand", ergänzte Max Bertl und bezeichnete die Trachtler als Kulturträger. Und: "Die richtige Geschichte des Gauverbands wird in den Vereinen geschrieben."

Freilichtbühne an der Kantine

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Heute, Samstag, und morgen, Sonntag, gehen die Kulturtage an der Kantine weiter. Auf der Freilichtbühne wechseln sich Tanz, Plattler, Musik und Theater ab. Auf dem Hügelgelände ist Brauchtum im Jahreskreis vorgestellt. Im Vereinsheim werden Gauproben und Preisplatteln gezeigt. Es gibt eine Bilderausstellung und im Zelt und in den Buden gibt es einen Handwerker- und Brauchtumsmarkt. Auch die Jugendarbeit im Gauverband stellt sich in einem eigenen Zelt vor.

nk

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