Ein Kraftakt am Innkanal

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Ein 400 Tonnen Gittermast-Raupenkran hat gestern mit dem Einheben der Stahlbauteile für die neue Unterwasserbrücke am Innkanal begonnen.

Töging – Es war ein Kraftakt: Ein 400 Tonnen Gittermast-Raupenkran hat heute mit dem Einheben der Stahlbauteile für die neue Unterwasserbrücke am Innkanal begonnen.

Die sechs Stahlseile spannen sich, langsam schwebt der 65 Meter lange Bogen empor, wird Stück für Stück parallel zur alten Brücke über den Innkanal ausgerichtet. In den vergangenen Wochen wurden die mit Sondertransporten angelieferten Stahlbauteile montiert, heute hat das Stromunternehmen Verbund mit dem Einhub der Brückenteile begonnen. Damit der gewaltige Raupenkran die Teile überhaupt in die richtige Position bringen konnte, waren 30 Lastwagen nötig, um die Einzelteile nach Töging zu bringen. Drei Tage dauerte allein die Montage des Krans, der über einen 70 Meter Ausleger verfügt. 135 Tonnen Zentralballast sowie 260 Tonnen Ballast an einem Hilfsausleger geben dem Kran die nötige Stabilität, um den Bogen mit 50 Tonnen Gewicht und den Fahrbahnträger mit 70 Tonnen anheben zu können.

Sobald die beiden Teile an ihren neuen Standort befestigt sind, sollen als nächsten Schritt die Betonfertigteile auf dem Träger aufgesetzt werden. Diese bilden später die Fahrbahn. Die Verkehrsfreigabe und die Übergabe an die Stadt Töging ist für den Sommer geplant. Die Brücke unterhält zukünftig die Stadt. Im Herbst folgt der Abbruch der beiden Bestandsbrücken.

Mehr dazu lesen Sie in der Dienstagsausgabe des Mühldorfer Anzeigers.

hi

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