Wissenschaftliche Untersuchungen

Reduktion der Wassermenge in der Inn-Ausleitungsstrecke Jettenbach-Töging

Jettenbach/Töging a. Inn - Bestandteil der Genehmigung zur Erneuerung des Kraftwerks Jettenbach-Töging sind ökologische Verbesserungen im Bereich der Inn-Ausleitungsstrecke Jettenbach-Töging. Dazu muss ein wissenschaftlich fundiertes Konzept erstellt werden. 

Die Pressemeldung im Wortlaut:

Schwerpunkte stellen die Bereiche Laichplatz- und Sedimentmanagement in diesem Inn-Abschnitt dar. Um die erforderlichen Untersuchungen durch Experten zu ermöglichen, wird die Wassermenge im Inn von 30.11.2019 bis längstens 7.12.2019 auf 25 m³ pro Sekunde reduziert

Mit der Umsetzung des Projektes Erneuerung Kraftwerk Jettenbach-Töging sind ökologische Verbesserungen im Bereich des Inns verbunden. Der natürliche Innabschnitt zwischen Jettenbach und Töging, die sogenannte Inn-Ausleitungsstrecke, soll künftig von einem wissenschaftlich fundierten Laichplatz- und Sedimentmanagement profitieren. Um die dafür erforderliche, wissenschaftliche Basis zu schaffen, sind entsprechende Untersuchungen nötig, die von der Universität Stuttgart in Kooperation mit der Hochschule Karlsruhe durchgeführt werden. 

Um eine erste Probenentnahme aus der Inn-Ausleitungsstrecke zu ermöglichen, wurde die Reduktion der Wassermenge beantragt, abgestimmt und genehmigt. Das bedeutet, dass im Zeitraum 30.11. bis 7.12.2019 beim Wehr Jettenbach eine reduzierte Wassermenge in den Inn abgegeben wird. Der Abfluss darf 25 m³ pro Sekunden nicht unterschreiten. Weiterführende Auflagen sollen die Verträglichkeit der erforderlichen Maßnahme sicherstellen.

Pressemeldung von VERBUND Media Service

Rubriklistenbild: © VERBUND Media Service

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