Stadt will Freibad sanieren

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Wo auf dem Bild Stadträte stehen, könnte ein zusätzlicher Aufsichtspavillon für den Schwimmmeister seinen Platz finden. Im Hintergrund ist der bisherige Aufsichtsraum unter der Rutsche zu sehen.

Töging - Die Stadt überlegt die Sanierung und Ergänzung einiger Bereiche im Freibad, von der Erweiterung der Kioskküche bis zum zentralen Bademeister-Pavillon .

Noch steht aber nicht fest, was umgesetzt wird und was es kosten darf. Der Stadtrat soll am Mittwoch darüber beraten.

Bademeister Christian Schuh stellte den Hauptausschuss-Mitgliedern beim Ortstermin am vergangenen Mittwoch einen Wunsch vor: ein Bademeister-Stützpunkt in Form eines kleinen Pavillons, zentral gelegen zwischen Mehrzweck- und Schwimmerbecken. Vom bisherigen Bademeister-Standort in der Kabine direkt unterhalb der Wasserrutsche dauert es Schuh zufolge möglicherweise zu lange bis zu einem möglichen Unglücksort. Zudem könnte Gedränge auf der Treppe zur Rutsche zusätzliche Zeit kosten. Eins steht für Schuh allerdings fest: Auch bei einem neuen Stützpunkt werde der Schwimmmeister immer durch das Bad streifen.

Erweitert werden soll auf Wunsch der Kioskbetreiber der Küchenbereich um eine Spülküche. Dafür würde ein hinter dem Kiosk gelegener Umkleidebereich auf den tatsächlichen Bedarf verkleinert. Investitionen wären unter anderem auch bei der Messtechnik denkbar sowie in den Umbau des nicht mehr benötigten Heizöllagerraumes. Neben dem Eingangsbereich könnten zusätzlich Holzkabinen entstehen.

Über den Umfang der Investitionen muss der Stadtrat entscheiden. Das Geld soll aus Rücklagen für nicht mehr benötigte technische Erweiterungen im Schwimmbad sein.

Die Stadt hatte für ein Druck-Ausgleichsbecken beim Wassereinlauf 61000 Euro im Haushalt bereitgehalten. Durch andere, preisgünstigere Druck-Reduzierungsmaßnahmen kann darauf verzichtet werden. 54000 Euro stehen deshalb für andere Sanierungs- oder Erweiterungsmaßnahmen zur Debatte. Die Maßnahmen sollen bis zur kommenden Saison umgesetzt werden.

rob/Mühldorfer Anzeiger

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