Rettungseinsatz in Reischach

Feuerwehr rettet Hund aus Güllegrube

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Dieser Hund verdankt der Reischacher Feuerwehr sein Leben. Die Einsatzkräfte retteten ihn aus einer mehrere Meter tiefen Güllegrube.
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Reischach - Spektakulärer Rettungseinsatz in Reischach: Die Freiwillige Feuerwehr befreit einen Hund aus einer Güllegrube, rettet ihn so vor dem Ertrinken.

Die Freiwillige Feuerwehr Reischach musste am Dienstag zu einem außergewöhnlichen Rettungseinsatz unter doppelt erschwerten Bedingungen ausrücken: Ein Hund war in eine Güllegrube gefallen. Der Vierbeiner drohte zu ertrinken, zum Glück konnte er sich mit dem Kopf über der Gülle halten.

Für die Feuerwehr war die Rettungsaktion ein alles andere als alltäglicher Einsatz.

Wie Feuerwehrkommandant Anton Föggl gegenüber unserer Redaktion erklärte, gestaltete sich die Rettungsaktion in der - logischerweise - verdreckten Güllegrube als schwierig. "Wir mussten so nah wie möglich an die Öffnung ran. Das war keine saubere Angelegenheit", erzählte Föggl. Hinzu kam, dass der Einsatz mit einem erheblichen Risiko für Feuerwehr verbunden war. "Ein Mensch versinkt in der Gülle einfach und würde es auch sonst nicht aushalten, weil die Gülle viel zu kalt ist", erklärte der Feuerwehrkommandant.

"Ein Mensch versinkt in der Gülle einfach"

Um den Hund zu befreien, stellten die Einsatzkräften schließlich eine Leiter in die Grube, die Anton Föggl zufolge zwischen zwei und drei Meter hoch voll Gülle war. An Seilen gesichert sind die Retter schließlich zum Hund hinabgestiegen und retteten den Vierbeiner aus seiner misslichen Lage.

Ganz "spurlos" ging der Einsatz an den Feuerwehrlern nicht vorüber. "Wissen Sie, wenn ein Hund nass ist, dann schüttelt er sich. Dann waren wir alle voll Dreck", erzählte Föggl mit einem Augenzwinkern.

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