Randale am Badesee

Reischacher Randalierer weiter unbekannt

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Unbekannte hatten am Wochenende den gesamten Vorplatz unter Wasser gesetzt

Reischach - Unbekannte haben am Badesee randaliert und den gesamten Vorplatz unter Wasser gesetzt. Der Schaden ist groß, ein Aufruf blieb bislang ohne Erfolg.

Am Reischacher Badesee hatten am Wochenende unbekannte Randalierer ganze Arbeit geleistet. Sie hatten in der Nacht von Samstag, 22. August, auf Sonntag, 23. August, einen Wasserhahn abgeschlagen und damit den gesamten Vorplatz unter Wasser gesetzt; sogar in die Hütte der Wasserwacht war Wasser eingedrungen. Außerdem hatten es die Unbekannten fertig gebracht, einige der Mülltonne auf das Dach des Kiosks zu heben.

Zwei weitere Tage abwarten

Die Randalierer hatten es fertig gebracht, Mülltonnen aufs Kioskdach zu hieven

Wolfgang Niesner, Ortsgruppenleiter bei der Wasserwacht, dokumentierte das Ergebnis der Randale und startete über mehrere Medien einen Aufruf: Die Randalierer sollen sich bei der Wasserwacht oder der Gemeinde Reischach melden, ansonsten droht eine Anzeige. Wie Niesner auf Nachfrage von innsalzach24.de nun erklärt, habe sich noch niemand gemeldet. Noch soll aber keine Anzeige erstattet werden. "Wir warten noch zwei Tage ab und dann entscheiden wir zusammen mit der Gemeinde, was wir machen", so Niesner.

300 Euro Schaden - tausende Liter vergeudet

Das Ausmaß der Randale hat den Ortsgruppenleiter überrascht. Kleinere, mitunter ganz lustige Streiche gebe es immer wieder. Vorfälle mit einem derartigen Schaden habe man die letzten Jahre aber nicht gehabt, erklärt Niesner. Lediglich vor ein paar Jahren hätten Zündler versucht, die Hütte anzuzünden. Dämlicherweise hatten die Täter damals auf einem Tisch ihre Namen hinterlassen. "Die haben das mit den Eltern dann komplett selbst behoben."

Letztes Wochenende sei zum ersten Mal so richtig ein Schaden entstanden, sagt Niesner. Die Schadenshöhe beziffert der Ortsgruppenleiter auf rund 300 Euro. Durch den kaputten Wasserhahn wurden schätzungsweise mehrere tausend Liter Trinkwasser vergeudet, die Wasserkosten trägt Niesner zufolge die Gemeinde. Um die Reparatur des Wasserhahns werde sich der Kiosk oder die Gemeinde kümmern. Die Schadenssumme wäre sogar noch höher, würde nicht die Wasserwacht ehrenamtlich die Trocknungsarbeiten übernehmen. Die Trocknungsgeräte werden der Wasserwacht außerdem gratis zur Verfügung gestellt.

bla

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