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Hochwassereinsatz im Landkreis Altötting

Folgen der Unwetter erfordern Zusammenarbeit von Feuerwehr, THW und Anwohnern in Arbing

Pumpen wurden bei Arbing mit Unterstützung des THW Simbach eingesetzt.
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Pumpen wurden bei Arbing mit Unterstützung des THW Simbach eingesetzt.

Die starken Regenfälle der vergangenen Tage, haben dazu geführt, dass die Felder am Ortsrand von Arbing kein Wasser mehr speichern konnten.

Arbing/Landkreis Altötting - Bei weiteren Niederschlägen fließt das Wasser ungehindert in den Ort und führt zu vollgelaufenen Kellern. Damit dies nicht mehr passiert, wurde das THW hinzugezogen und unterstützt die ortsansässige Feuerwehr bei den Hochwasserschutzmaßnahmen.

Am Donnerstagabend, kurz vor Mitternacht, wurde der Fachberater vom Ortsverband Altötting an die Einsatzstelle beordert. Nach kurzer Sondierung der Lage, entschied man sich, den Ortsverband Simbach mit der Pumpengruppe hinzuzuziehen. Um 0.30 Uhr, wurde der Simbacher Ortsverband alarmiert und begann noch in der Nacht mit den Vorbereitungen. Die Pumpenspezialisten aus Simbach erhöhten die Pumpleistung um 11.000l/min.

Um die Wassermassen noch auf dem Feld umzuleiten, wurde ein Schutzwall von fast 400 Metern Länge errichtet. Da für dieses Mammutprojekt die eingesetzten Kräfte nicht ausreichten, wurde am Morgen der Ortsverband Eggenfelden angefordert. Zusammen mit den ortsansässigen Feuerwehren (Arbing und Reischach), Anwohnern und THW Kräften, wurde in Rekordzeit ein Schutzwall errichtet. Für die Verpflegung sorgte der Ortsverband Altötting und hielt damit die Einsatzkräfte bei Laune. Das THW unterstellte sich zu jeder Zeit der Feuerwehr Arbing und unterstützte wo es konnte.

Ein Schutzwall von fast 400 Metern Länge wurde bei Arbing errichtet.

Trotz straffen Terminplan, haben sich am folgenden Tag Vertreter der Politik angekündigt. Stephan Mayer (Staatssekretär beim Bundesminister des Inneren), eigens aus Berlin angereist, kam in Begleitung von MdB Straubinger an die Einsatzstelle, um sich vor Ort eine Bild der aktuellen Lage zu machen. Bei einem Spaziergang durch die Ortschaft, kam es zu Gesprächen mit den Betroffenen, welche ihre Situation schilderten. Mayer und Straubinger zeigten sich betroffen und versprachen Bürgermeister Stockner, die Aufarbeitung der Überflutung politisch zu begleiten.

Pressemitteilung THW Simbach

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