B588: Gibt's noch 2014 Baurecht?

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Reischach - Der Ausbau der B588 nimmt immer konkretere Formen an. Noch in diesem Jahr könnte das Planfeststellungsverfahren eingeleitet werden.

Für den Ausbau der B588 nördlich von Reischach hat sich das Staatliche Bauamt Traunstein ein ehrgeziges Ziel gesteckt. Noch in diesem Jahr soll das Planfeststellungsverfahren eingeleitet werden. Läuft auch danach alles optimal, könnte schon Anfang 2015 mit den Bauarbeiten begonnen werden.

So läuft's im Idealfall:

Ein Planfeststellungsverfahren dauert erfahrungsgemäß zirka ein Jahr - "wenn alles glatt läuft", wie Peter Maltan vom Staatlichen Bauaumt Traunstein gegenüber innsalzach24 erklärt. In diesem optimalen Fall läge der Planfeststellungsbeschluss im Herbst 2014 vor. Wann es dann Baurecht gibt, ist ebenfalls schwer zu prognostizieren, weil gegen den Planfeststellungsbeschluss geklagt werden kann. Verläuft auch diese Phase optimal, besteht schon Ende 2014 Baurecht.

Der Winter 2014/2015 könnte dann genutzt werden, die Bauarbeiten vorzubereiten und zum Beispiel die Planungen an etwaige Auflagen anzupassen. Im Frühling 2015 schließlich könnten die Bauarbeiten beginnen und ein bis eineinhalb Jahre später dürfen die Autofahrer über eine ausgebaute B588 fahren.

So wird die Ausbaustrecke aussehen:

Die Ausbaustrecke wird von Reischach aus 3,2 Kilometer lang in Richtung Norden verlaufen, bis zur Grenze zum Landkreis Rottal-Inn. Am Fuchsberg soll die Straße dreispurig augebaut werden - mit einer Überhol- und einer Kriechspur in nördlicher Richtung. So können die Autos, die nach Niederbayern fahren, die Steigung des Fuchsbergs zum Überholen von Lastwagen nutzen.

Auch nach dem Fuchsberg wird die B588 im Zuge der Bauarbeiten saniert. Konkret sollen die Fahrspuren verbreitert werden - "weitgehend aus dem Bestand", wie Maltan erklärt, also innerhalb der Grenzen der bestehenden Bundesstraße. Basierend auf einem Vorentwurf belaufen sich die Gesamtkosten der Ausbauarbeiten auf sechs Millionen Euro.

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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