Tierischer Ärger am Peracher Badesee

Graugansscheiße: "Wir haben hier ganz klar ein Problem"

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Perach – Sommer, Sonne, kühlendes Nass und das fast schon direkt vor der Haustür: Es könnte so schön sein, wenn, ja wenn es am Badesee keine Graugänse geben würde. So macht die aktuelle Situation im regionalen Naherholungsgebiet den Eindruck. 

Einem Bericht der PNP zufolge gibt es ein tierisches Problem am Peracher Badesee: Graugänse. Sie sollen „den schönsten Badesee der Gegend“ zuscheißen. Das Blatt zitiert einen heute 71-jährigen ehemaligen Dauergast: "Die Liegewiesen (...) sind dermaßen mit Gänsedreck bedeckt, dass sich Eltern mit Kindern aus Angst vor Krankheiten nicht mehr auf das Gelände trauen".

Tag- und nachtaktiv

Wo sich neben tausenden von Badegästen pro Saison anfangs nur zwei Gänsepärchen wohl gefühlt hatten, sind es heute offenbar rund 100 Tiere. "Graugänse zählen zu den häufigsten Wasservögeln und sind, nach der Kanadagans, die zweitgrößte Gänseart in Europa. Sie sind die wilden Vorfahren der domestizierten Hausgänse." Die Tiere scheinen anpassungsfähig zu sein. Werden sie tagsüber bei der Nahrungssuche des öfteren gestört, sollen sie diese in die Nacht verlagern. Das heißt dann wohl: Tagsüber Badegäste - Da geht nix. Nachts fressen und dann ... Sie wissen schon

"Wir haben hier ganz klar ein Problem"

Das Problem soll bekannt sein, berichtet die PNP weiter, aber so schlimm ist es offenbar noch nie gewesen: "Wir haben hier ganz klar ein Problem", zitiert das Blatt den 1. Vorsitzenden der Wasserwacht. 

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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