24 Stunden bei der Feuerwehr in Erlbach

Schnuppertag für angehende Feuerwehrmännlein und -weiblein

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Erlbach - So viele Einsätze wie am vergangenen Wochenende fährt die Erlbacher Wehr sonst in einem Jahr. Grund für die vielen Alarme war nicht die Not des Nächsten, vielmehr wollte man den Beruf des Feuerwehrmannes/ der Feuerwehrfrau der Jugend näherbringen, Ausbildung betreiben und natürlich gemeinsam Spaß haben.

Im Rahmen des 24-Stunden-Berufsfeuerwehrtages, den die FFW Erlbach durchführte waren es viele real nachgestellte Einsätze die von der Feuerwehrjugend bewältigt werden mussten. Die Initiatoren Stefan May und Michael Rothenaicher, Alois Spateneder, Hubert Kordik und Alexander Preywisch als Zugführer und eine Vielzahl weiterer helfender Hände aus der aktiven Mannschaft zeigten sich mit der durchwegs gelungenen Veranstaltung sehr zufrieden.

Begonnen hatte der Berufsfeuerwehrtag am Samstagmittag. Von da an hieß es für die Jugend 24 Stunden lang bereit zu sein und der erste Einsatz ließ nicht lange auf sich warten. Alarmiert vom installierten Hausalarm wurde eine Lagerhalle im Gewerbegebiet Ellbrunn erkundet, nachdem deren Brandmeldeanlage ohne erkennbaren Grund ausgelöst hatte.

Die FFW Perach rückt an

Weitere Einsätze wie unterschiedliche Verkehrsunfälle und der Brand eines landwirtschaftlichen Anwesens in Berg bei Perach folgten. Dieser Brand wurde zusammen mit der FFW Perach bewältigt, die ebenfalls den Berufsfeuerwehrtag für die Jugend durchführte. Gemeinsam wurde anschließend noch eine Nachbesprechung anberaumt und gegrillt.

Kaum war Nachtruhe eingekehrt, ertönte erneut der Gong und es wurde die Nacht zum Tag gemacht. In Kronsberg musste eine angrenzende Wiese als Landeplatz für einen angenommen Rettungshubschrauber mit dem PowerMoon ausgeleuchtet werden und die Straße kurzfristig gesperrt werden. Nach einer langen Einsatznacht in der kaum geschlafen wurde, mussten alle wieder früh aus den Federn.

Bilder: Die Erlbacher Feuerwehr im Einsatz

Brennende Müllcontainer und eingeschlossene Schwerverletzte

Von der Jugend wurde ein Löscheinsatz zwischen Wolfsberg und Pfaffenberg abverlangt. Hier geriet ein Müllcontainer in Brand und dieser musste erstickt werden. Nach einem kräftigen Frühstück ließ der nächste und letzte Einsatz des Berufsfeuerwehrtages nicht lange auf sich warten. Eine vermisste Person konnte bei Zell nicht gefunden werden weshalb weitere Kräfte nachgefordert wurden.

Zwischenzeitlich mussten die Erlbacher Fahrzeuge jedoch zu einem Verkehrsunfall mit eingeschlossener Person nach Ellbrunn abrücken. Bei diesem fingierten Unfall musste eine schwerverletzte Person möglichst schonend aus dem Auto gerettet werden. Davor war die Absicherung des Autos und der Unfallstelle und zudem der Brandschutz zu bewerkstelligen.

Nach den Aufräumarbeiten im Gerätehaus und dem Mittagessen ging für die zehn jungen Feuerwehrfrauen und -männer ein langer aber dennoch schöner und spannender Tag als „Berufsfeuerwehrler“ zu Ende, wobei aber direkt eine Wiederholung für das nächste Jahr gefordert wurde.

Pressetext Feuerwehr Erlbach

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