Wohl doch ein Sturz und keine Straftat

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Töging - Eine 44-jährige Frau ist am Montag mit lebensgefährlichen Kopfverletzungen in Töging aufgefunden worden. Jetzt wurden weitere Ermittlungsergebnisse bekannt:

Der Fall einer 44-jährigen Frau, die am Montag mit schweren Kopfverletzungen in Töging gefunden wurde, gibt der Kripo immer noch Rätsel auf. Im Hof eines Wohnhauses in Töging fand eine Anwohnerin am Montag, gegen 9.30 Uhr, die lebensgefährlich verletzte Frau. Sie saß dort am Boden, angelehnt an ein geparktes Auto. "Wir gehen derzeit davon aus, dass sie in ihrem Wohnanwesen gestürzt ist und sich anschließend in den Hof, wo sie gefunden wurde, geschleppt hat. Aber wir können auch nicht gänzlich ausschließen, dass eine Straftat dahintersteckt", berichtet Stefan Sonntag, Pressesprecher vom Polizeipräsidium Oberbayern Süd.

Die Frau selbst konnte bislang keine Angaben zum Fall machen. Beim Auffinden sei sie zwar ansprechbar gewesen, aber nicht bei Sinnen. "Sie wurde im Krankenhaus anschließend sofort in ein künstliches Koma versetzt und wird in den nächsten Tagen bestimmt nicht ansprechbar sein", so Sonntag. Die Polizei setzt deshalb auf die Mithilfe aus der Bevölkerung: Anwohner und Passanten, die im Bereich zwischen Bunsenstraße und Erhartinger Straße am Montagmorgen Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizeistation Mühldorf unter Tel. 08631/36730 zu melden.

UPDATE 16.50 Uhr:

Untersuchungen der Rechtsmedizin ergaben, dass wohl ein Sturz für die Verletzungen ursächlich war und decken sich somit mit den Ermittlungsergebnissen der Polizei. Hinweise auf ein Einwirken Dritter ergaben sich keine. Die Ermittlungen der Kripo Mühldorf laufen weiter, es sind in dieser Sache noch Spuren auszuwerten.

Pressemeldung Polizeipräsidium Oberbayern Süd

Rubriklistenbild: © dpa

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