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Navis e.V.: Haager Hilfe für Kenia

München/Haag - Die Freude war groß bei Freunden, Verwandten und den anderen Helfern von Navis, als die Haager Helfer am Samstag aus Kenia zurückkehrten. *Neu: Video*

Die ursprüngliche Hilfe in Somalia wurde geändert zur Hilfe in Kenia, denn dort ist ebenfalls aufgrund der seit fast zweieinhalb Jahren anhaltenden Dürre nur mehr aus einem Brunnen Salzwasser statt Trinkwasser zu bekommen. Mit Trinkwasseraufbereitungsanlagen und medizinischer Hilfe in Form eines Feldlazaretts und Medikamenten rückte das erste Team über Dubai und Nairobi nach Wajir und Lagbogol aus um wie gewohnt schnell und unkompliziert zu helfen.

Durch mangelnde Kooperation seitens der kenianischen Zollbehörden wurden die Hilfsgüter in Form von einer Tonne Babynahrung, dringend benötigten Medikamenten und den ersehnten Wasseraufbereitsunganlagen erst vier Tage später aufgrund immer neuer Verhinderungstaktiken, am 21. August für Navis zur Hilfe freigegeben.

Nun entstand auf Hochtouren, das Feldlazarett, die Unterkünfte und die Inbetriebnahme der Wasseraufbereitungsanlagen für die notleidenden Kenianer.

Die Menschen waren am Anfang der humanitären Hilfsaktion eher argwöhnisch, was sich nach den ersten 500 Litern Trinkwassers für die notleidende Bevölkerung und die Tiere in der Region Lagbogol schnell legte. Nun tanzten die Einwohner für die bayrischen Helfer, über deren Lager die Rautenfahne in weiss-blau im Wind wehte.

Stefan Bachmaier von der freiwilligen Feuerwehr in Winden bei Haag beschrieb den ersten reinen Liter Trinkwasser als emotional erlebten Moment mit freundlichen und glücklichen Gesichtern der Hilfesuchenden, während auch ein wenig Hilfe zur Selbsthilfe geleistet wurde, denn nachdem der erste mitgebrachte Fußball scheinbar nicht mehr intakt war, wurde Stefan von einem Kenianer aufgefordert, „give me a ball“ einer war noch da und das Spiel konnte somit fortgesetzt werden.

Durch die gute und schnelle medizinische Hilfe durch das Navis Team erweiterte sich die Zahl der Patienten von 40 auf 250 und schließlich 350 Patienten pro Tag.

Navis e.V.: Empfang am Flughafen

Die häufigsten Krankheitsbilder waren neben kleinen Wunden und Durchfall die Dehydration welche es zu bekämpfen galt, während zum Ende der freiwilligen Hilfstätigkeit auch noch der Verdacht auf den Ausbruch von Masern unweit des Navis-Camps seitens eines britisch-kenianischen Hilfsteams befürchtet wurde.15.000 – 18.000 Liter frisches Trinkwasser werden täglich durch Navis e.V. sichergestellt.

Am 24. August ist das zweite Navis-Team im Hilfscamp in Lagbogol eingetroffen, die Zeit wird kurz - gemeinsam wurde innerhalb von eineinhalb Stunden die Übergabe der eingesetzten Hilfsgüter und Gerätschaften betrieben, dann ging es für das erste Team mit ettlichen kleinen Pannen wieder auf die lange Reise mit dem Geländewagen in Richtung Nairobi, was wiederum länger dauerte nachdem ein Jeep den Geist aufgab und die Fahrt für einen Teil im Bus weiterging um das Flugzeug in Richtung Dubai und schließlich in die bayrische Heimat zu erwischen.

Erschöpft von den Reisestrapazen und überwältigt von den schönen und schrecklichen Eindrücken des schwarzen Kontinents kam das Hilfsteam am Flughafen an, als Navis-Vorstand Wolfgang Wagner persönlich mit Blumen am Gate stand und jeden einzelnen persönlich umarmte und für das persönliche Engagement dankte.

Spenden für die schnelle Hilfe von Navis e.V. können unter der Kto.Nr. 414 000, BLZ: 743 517 40 bei der Stadtsparkasse Moosburg unter dem Verwendungszweck: Hilfe für Ostafrika, einbezahlt werden.

ao

Rubriklistenbild: © aj

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