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Verkehrsbeschränkungen auf der Staatsstraße

Gars - Vorraussichtlich bis zum Sommer 2011 kommt es auf der Staatsstraße 2352 bei Gars zu Verkehrsbesschränkungen. Hier soll das Abrutschen des Hanges verhindert werden.

An den Hanglagen oberhalb des Inns zwischen Gars und Aschau sind stets geringfügige Bewegungen beobachtet worden. Es wurde erwartet, dass sich diese fortsetzen werden, jedoch keine größeren Abbrüche stattfinden. Wohl aufgrund der Witterungseinflüsse kam es Anfang des Jahres entgegen den Erwartungen zu größeren Rutschungen.

Im Auftrag des Staatlichen Bauamts Rosenheim wurden zwischenzeitlich die Sanierungskonzepte für die Bereiche Daumoos und Hopfgartengraben erarbeitet. Diese werden derzeit mit den Trägern öffentlicher Belange (u. A. Wasserwirtschaftsamt, Untere Naturschutzbehörde) abgestimmt. Parallel hierzu laufen bereits die Vorbereitungen für die Ausschreibung der Sanierungsarbeiten.

Bevor die Straße bei Daumoos wieder für den Verkehr freigegeben werden kann, muss der Straßenkörper durch einen neuen Straßendamm, der durch eine in das Erdreich verankerte Stützmauer ergänzt wird, gesichert werden. Hinzu kommt eine Entwässerung des Oberflächenwassers und des Schichtwassers im Hang. Diese Entwässerung verhindert zukünftige Rutschungen.

In den Hopfgartengraben wird ein Verbau eingebracht werden, der eine Eintiefung im Bereich der Staatsstraße verhindert. Zudem wird an mehreren Stellen das Erdreich durch Kies ersetzt werden. In diesen Kieskörpern wird das Hangwasser zu künftig so abgeleitet, dass mit weiteren Hangverformungen nach Ansicht der beauftragten Geologen nicht zu rechnen ist.

Das Staatliche Bauamt Rosenheim rechnet derzeit mit Sanierungskosten in Höhe von insgesamt rund 500.000 Euro. Die Sanierungsaufträge werden im Rahmen einer öffentlichen Ausschreibung vergeben werden, die Arbeiten werden voraussichtlichim Sommer 2011 abgeschlossen sein.

Bis dahin muss die Straße bei Daumoos für den öffentlichen Verkehr, auch den Fußgängerverkehr, gesperrt bleiben. Im Bereich des Hopfgartengrabens wird im Frühjahr, sobald mit Frosteinwirkungen nicht mehr zu rechnen ist, die Gefährdungsbeurteilung überprüft und die Verkehrsbeschränkung entsprechend angepasst werden.

Pressemitteilung Staatliches Bauamt Rosenheim

Rubriklistenbild: © dpa

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