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Attacke auf Passanten in Hamburg: Ein Toter, mehrere Verletzte

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Thomas Göschl sechs weitere Jahre Kommandant

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Thomas Göschl, Werner Glasl, Landrat Georg Huber, Stefan Joseph, Bernhard Schmid, Doris Noller, Karl Neulinger, Christian Lettl

Haag - "Da ist Enormes los", stellte Landrat Georg Huber zur Bilanz der Haager Wehr fest. Sowohl technisch als auch gesellschaftlich bildeten die Aktiven eine "große Gemeinschaft" und bewältigten auch aktuelle Themen wie Biogas.

"Höchst zufrieden" zeigte sich Bürgermeister Hermann Dumbs, der das neue Mehrzweckfahrzeug in Aussicht stellte und eine Lösung für das Alarmierungssystem forderte.

Vorstand Werner Glasl ließ die gesellschaftlichen Höhepunkte Revue passieren. Als Höhepunkte nannte er das Feuerwehrfest und das Straßenfest. Bei den österreichischen Freunden in Haag am Hausruck habe man einen Vorführtag besucht und einiges gelernt. Quer durch den Verein sei die Zusammenarbeit gut gelaufen.

Die "ehrliche Zusammenarbeit" unterstrich Kommandant Thomas Göschl für die letzten sechs Jahre. Mit 76 Männern und drei Frauen stehe die Wehr rund um die Uhr Gewehr bei Fuß.

Letztes Jahr waren 2122 Stunden angefallen mit 54 Einsätzen mit technischen Hilfeleistungen, 14 Brandeinsätze und fünf Sicherheitswachen. Dramatisch verliefen dabei ein Großbrand und ein Unfall mit acht Verletzten.

Hohen Stellenwert hat die Fortbildung nach der Bilanz des Kommandanten. 31 Aktive nahmen an Kursen teil. Thomasv Schober wurde Atemschutzausbilder, Julian Liebermann Zugführer und Peter Reich Gerätewart.

Den Übungsdienst schilderte Stellvertreter Stefan Reger. Er hob dabei die gemeinsame der Gefahrengutübung der österreichischen und bayerischen Haager Wehr bei Wacker in Burghausen hervor. Geübt habe man auch im barrierefreien Wohnen und bei der Firma Schletter.

In die neue integrierte Leitstelle hatte Kreisbrandmeister Herbert Rutter die Haager eingeführt. Brandschutzerziehung vermittelte man in Kindergarten und Schule.

Jugendwart Julian Liebermann verbuchte 117 Stunden feuerwehrtechnische Ausbildung für die sieben Buben und zwei Mädchen des Nachwuchses. Nach Atemschutzleiter Thomas Schober sind die Haager derzeit mit neuem Gerät "recht gut aufgestellt".

Ein Plus hatte Kassier Florian Huber vor allem durch die Einnahmen von Spenden und Festen errechnet. Ausgaben hatte er unter anderem für neue Uniformen und das Zeltlager der Jugend. Jürgen Przybyla bestätigte ordnungsgemäße Buchungen.

Befördert wurden Josef Einberger zum Oberfeuerwehrmann, Philipp Buresch zum Hauptfeuerwehrmann und Julian Liebermann zum Hauptlöschmeister.

Für 25 Jahre aktiven Dienst erhielt Stefan Joseph eine Auszeichnung, für 20 Jahre Christian Lettl, Bernhard Schmid und die "aktivste Dame" Doris Noller. Eine Urkunde für zehn Jahre erhielten Josef Einberger, Manuel Müller und Michael Thanner. Erstmals geehrt wurden die Senioren mit über 50-jähriger Mitgliedschaft, heuer Alois Kern, Ernst Kastler, Josef Herzog, Ernst Noller, Simon Baumgartner und Andreas Sturz.

Kreisbrandrat Karl Neulinger nannte die Geehrten Vorbilder für die Jugend. Man müsse sich aber bemühen, die Jugendlichen zur Feuerwehr zu motivieren. Haag verzeichne "intensive Übungen und Lehrgänge": "Da ist einiges geboten."

Hauptkommissar Otto Trauttmannsberger lobte die zuverlässige und schnelle Hilfe der Haager Wehr. Sie gebe der Jugend bei der heutigen Orientierungslosigkeit ein Ziel.

Einen Sonderapplaus spendete die Versammlung Helmut Zerrer vom Roten Kreuz, als er den Digitalfunk forderte. Und eine besondere Ehrung nahm schließlich Fred Voithofer von der österreichischen Wehr am "Haager-Feuerwehr-Urgestein" Ernst Kastler vor.

xy/Wasserburger Zeitung

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