Daumen drücken für das Weltfinale

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Die "Shenaniganz" haben es ganz ohne Tricksereien (eine der Bedeutungen des Band-Namens) geschafft und sich für das Weltfinale des weltweit größten Wettbewebs für junge Pop- und Rockbands qualifiziert. Das findet im Februar in Kuala Lumpur statt.

Haag - Die Haager Nachwuchsband Shenaniganz eröffnet das neue Jahr mit einem Paukenschlag: Die vier Musiker wurden im Musikwettbewerb Weltfinalisten und spielen im Februar in Malaysia.

Die Haager Rockband "Shenaniganz" mit Georg Raig, Daniel Rehbein, Tobias Reich und Dominik Rehbein startet einen Triumphzug durch die deutsche Musikszene: 2006 "Beste Schülerband Deutschlands" und fast zeitgleich vierter Platz im Regionalfinale des internationalen Bandwettbewerbs "Emergenza", dazu zwei Alben auf dem weltweiten Markt, dann 2010 Gewinner des "John Lennon Talent Award".

Doch darauf ruhten sich die vier Freunde Georg Raig, Daniel Rehbein, Tobias Reich und Dominik Rehbein nicht aus. Nach wie vor wollten und wollen sie sich mit anderen Bands messen, vor allem auch auf internationaler Ebene. Also meldeten sie sich im Frühjahr letzten Jahres zum weltgrößten Live-Wettbewerb für Pop- und Rockbands an, dem "Global Battle of the Bands (GBOB)".

GBOB Ltd. ist ein englisches Unternehmen, das sich zum Ziel gesetzt hat, diesen Wettbewerb weltweit durchzuführen. Die britische GBOB-Organsiation setzt auf "handgemachte Musik". Beim weltweiten Wettkampf der Bands zähle ausschließlich Können, so Georg Raig, Bandleader der Haager. In 33 Ländern seien seit 2004 Bands aller musikalischen Genres bei jährlich über 1000 Veranstaltungen mit weltweit Hunderttausenden von Konzertbesuchern angetreten. "2010 waren es allein in Deutschland 36 Veranstaltungen mit 300 Bands, 1500 Musikern, 20.000 erwarteten Besuchern."

Die Chance, "hier mitzumischen", hätten sich die vier Haager einfach nicht entgehen lassen wollen. Das Ergebnis gleicht einem Paukenschlag: Im Juni gewannen sie das Regionalfinale in München und sicherten sich so ihren Platz im Deutschlandfinale. Das fand in Köln statt. Mit nur zwei Songs überzeugten sie die fachkundige Jury und durften als "beste Nachwuchsband Deutschlands" ins Weltfinale einziehen. Dies findet am 26. Februar statt, nicht wie in den vergangen Jahren in London, sondern erstmals in Kuala Lumpur in Malaysia.

Die Freude der vier Haager war unbeschreiblich. "Wir waren ja schon in Südkorea zu Gast beim 'International Junior Art Festival', aber zum Weltfinale nach Malaysia zu reisen, das ist schon etwas ganz anderes", kommentierte Georg Raig. Dem Gewinner winkt daneben ein stattlicher Geldpreis in Höhe von 100000 Dollar und der Titel "Beste Newcomer-Band der Welt".

Da GBOB aber gerade in Amerika und Asien einen sehr großen Stellenwert habe, werde auch die internationale Konkurrenz sehr stark. "Wir werden trotzdem alles geben, diesen Titel nach Haag zu holen", versichert Daniel Rehbein. Und der gemeinsame Aufruf der vier Musiker an die Haager heißt: "Bitte unbedingt alle die Daumen für uns drücken!"

xy/Wasserburger Zeitung

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