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Wasserschutzgebiet verkompliziert

Sanierung der Haager Westendstraße kostet eine Million Euro

Die Haager Westendstraße soll saniert werden. Ihre Lage im Wasserschutzgebiet sorgt aber für Diskussionen.bauer
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Die Haager Westendstraße soll saniert werden. Ihre Lage im Wasserschutzgebiet sorgt aber für Diskussionen.bauer

Die Frage nach der zukünftigen Haager Wasserversorgung verkompliziert die Alltagsgeschäfte in der Marktgemeinde. Das zeigt sich auch bei der geplanten Sanierung der Westendstraße.

Haag – In zwei Bauabschnitten soll die Westendstraße saniert werden. Noch heuer soll der erste Bauabschnitt zwischen Schäfflerstraße und Rainbachstraße in Angriff genommen werden. Doch das wird teuer, wie sich in der vergangen Bauausschusssitzung herausgestellt hat.

Mehrkosten von 100.000 Euro

Das Problem unter anderem, die Straße befindet sich im Wasserschutzgebiet rund um den Brunnen, der nur noch bis 2025 betrieben werden soll. Im Moment ist das Gebiet aber noch vorhanden, was die Sanierung des Abwasserkanals der Westendstraße beeinflusst. Diese muss nämlich doppelwandig vonstattengehen. Insbesondere die CSU stellte die Frage, ob dies angesichts der kurzen Zeit, die der Brunnen noch vorhanden sein soll, notwendig sei. „Das sind Mehrkosten von 100.000 Euro“, erklärt Zweiter Bürgermeister und CSU-Mitglied Stephan Högenauer.

Aufschieben nicht sinnvoll

Und das für ein Wasserschutzgebiet, dass möglicherweise in wenigen Jahren nicht mehr existieren werde. Insgesamt geht die Gemeinde von etwa 1.846.000 Euro Kosten aus.

Trotzdem wurden die Pläne einstimmig verabschiedet. „Das Problem ist aber, dass immer noch nicht klar ist, ob und wann die Standortsuche nach einem neuen Brunnen erfolgreich sein wird“, stellt Högenauer fest und die Sanierung der Straße noch weiter aufzuschieben sei ebenfalls nicht zielführend.