Die Römer im Haager Land

Vier Funde der römischen Blütezeit aus Haag, darunter aus Martis-Fibel (links), die zu den Raritäten des zweiten Jahrhunderts zählt.

Haag - Zum ersten Mal werden der Öffentlichkeit die Funde der Römerzeit aus dem Raum Haag gezeigt und erklärt. Der Vortrag mit Dias und Original-Funden wird am Montag, 14. Juni, im Gasthaus Hofgarten um 20 Uhr stattfinden.

Referent ist Rudolf Münch. Gezeigt werden Stücke der Zeit von 41 bis 488 nach Christus, die bei Ausgrabungen gefunden und von den Aufsichtbehörden begutachtet und registriert wurden. Es handelt sich um rund 70 Einzelstücke der Römerzeit, teilweise auch von der parallel dazu verlaufenden Keltenkultur.

Die meisten Funde stammen von Sondengängern, die mit dem Landesamt für Denkmalpflege in Kontakt stehen und dort auch ihre Funde abliefern.

Die Bodenfunde belegen, dass sich im Raum Haag zwei Römerstraßen kreuzten und hier größere römische Anlagen bestanden haben, eventuelle Siedlungsplätze oder Baulager für den Straßenbau. Die Funde können in dieser räumlichen Geschlossenheit nur hier besichtigt werden. Besprochen wird auch der Verlauf der Römerstraße, Reste davon sind in der heutigen Landschaft sichtbar. re

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